4 Wurzeln und Kräuter von denen deine Leber gerne mehr sehen würde

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Artikel-Quelle: Daily Health Post

MariendistelDie Leber ist das größte feste Organ in unserem Körper. Sie filtert Toxine aus unserem Blut und verstoffwechselt Abfallprodukte, so dass diese über den Urin ausgeschieden werden können. Außerdem ist sie an der Galleproduktion beteiligt, die wichtig ist, um Fette und Kohlenhydrate zu verdauen. Kurz gesagt: Die Leber ist an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt, wird aber dennoch gerne vernachlässigt. Eine schlechte Ernährung, ein ungesunder Lebensstil, Alkoholkonsum, Acetaminophen, Schmerzmittel und Toxine in unserer Umwelt können sich alle negativ auf unsere Leber auswirken, schließlich ist es deren Verantwortung, sie wieder aus dem Körper zu filtern.

Wenn es mit unserer Leber bergab geht, geht es auch mit unserer allgemeinen Gesundheit bergab. Deshalb möchten wir dir heute tolle 4 Kräuter zeigen, die deine Lebergesundheit fördern.

1. Mariendistel

Die Mariendistel ist eines der am meisten empfohlenen Kräuter bei Lebererkrankungen und zum Schutz der Leber vor Toxinen. Mariendistel ist in Kapselform oder als Extrakt erhältlich und wird manchmal auch unter dem Namen Silymarin verkauft. Dabei handelt es sich um den aktiven Wirkstoff der Samen.

Die Mariendistel kann klinisch nachweislich die Leberfunktion verbessern und Leberschäden reparieren. Hierzu wird ein Extrakt mit 80 Prozent Silymarin und Dosierungsmengen von 100 bis 1000 mg empfohlen. Gerade Menschen mit Lebererkrankungen nehmen oft 300 mg dreimal täglich ein. Mithilfe von Mariendistel-Samen kannst du auch deine eigene Tinktur herstellen.

2. Gänseblümchen

Dieses „Leberkraut“ enthält nicht nur viele Vitamine, sondern auch wichtiges Eisen, Kalium und Zink. Zudem kann ein Gänseblümchen-Extrakt die Galleproduktion anregen und den Gallefluss zwischen Gallenblase und Leber verbessern. Oftmals werden Gänseblümchen- auch mit Mariendistel-Extrakten gemischt, um die Wirkung zu steigern. Anstatt eines Extrakts kannst du aber auch einfach einen guten alten Gänseblümchentee trinken.

3. Klettenwurzel

In der ayurvedischen Medizin werden Klettenwurzeln gerne zur Blutreinigung eingesetzt. Die Wurzel, die sich super für Tees eignet, stimuliert aber auch die Gallenproduktion und unterstützt eine geschwächte Leber, indem sie das Blut reinigt und beschädigte Zellen repariert.

4. Kurkuma

Hierbei handelt es sich um das wohl am häufigsten getestete Kraut gegen Entzündungen. Da viele Lebererkrankungen auf Entzündungen basieren, ist es ratsam, Kurkuma in die Ernährung zu integrieren. Heutzutage ist dies auch recht einfach, da es Dutzende von Curcumin-Kapseln auf dem Markt gibt. Um die maximale Absorption zu gewährleisten, solltest du darauf achten, dass diese schwarzen Pfeffer enthalten.

Einige schlagen vor, den Inhalt einer Curcumin-Kapsel in ein wenig extra vergines Olivenöl zu schütten und einen Löffel davon zu essen. Traditionell wird Kurkuma mit einem erhitzten Fett wie Ghee, Milch oder Kokosöl gemischt, um die Bioverfügbarkeit des Curcumins zu verbessern.

 

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