Was sind Kaktusfeigen und warum sollte ich sie essen?

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Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

kaktusfeige

Kaktusfeigen – klingt  gefährlich gut, oder nicht? Die in den USA, Mexiko und Südamerika heimische Pflanze mag auf den ersten Blick nicht genießbar aussehen; wir zeigen dir, warum du das Kakteengewächs trotzdem knacken solltest.

Nachdem du die dicke, dornige Haut entfernt hast, wirst du mit einem leckeren Fruchtfleisch belohnt, das sich roh, gegrillt, gekocht oder gebraten essen lässt. Obwohl der eigentliche Ursprung der Pflanze noch zur Debatte steht, ist eines sicher: Der Kaktus existiert in Marokko schon seit mehr als vier Jahrhunderten.

Obwohl das Fleisch hauptsächlich für kulinarische und ernährungsphysiologische Zwecke genossen wird, gibt es auch Kaktusfeigenöl, das zu Anti-Aging-Zwecken verwendet wird. Mit jeder Menge Vitamin C, B-Vitaminen, Ballaststoffen, Flavonoiden und Mineralien ist die Frucht definitiv einen näheren Blick wert.

Hier 5 Gründe, warum du öfter Kaktusfeigen essen solltest:

1. Verbesserter Blutzucker

Die Kaktusfeige ist bekannt dafür, den Blutzucker zu senken und somit besonders für Diabetiker oder Menschen im Vorstadium von Diabetes interessant. Die Frucht hat einen niedrigen glykämischen Wert und ist gleichzeitig sehr ballaststoffreich, was die Absorption von Zucker verlangsamt und dich gleichzeitig länger satt hält.

2. Toll bei Katerstimmung

Wir alle haben schon die ein oder andere durchzechte Nacht hinter uns. Je älter wir werden, desto schlimmer der Kater. Ich verzichte inzwischen freiwillig auf Alkohol, nur um mich am nächsten Tag nicht wie gerädert zu fühlen.

Oft sind die einfachsten Kater-Mittel die wirksamsten. Wissenschaftlern zufolge kann die Kaktusfeige, vor dem Trinken eingenommen, den Kater um die Hälfte reduzieren.

Bei einer Studie erhielten 55 gesunde Erwachsene fünf Stunden vor Alkohol-Genuss entweder Kaktusfeigen-Extrakt oder ein Placebo. Nach dem Abendessen tranken die Teilnehmer Rum, Bourbon, Scotch, Gin, Wodka und Tequila – Spaß im Namen der Wissenschaft sozusagen.

Am Morgen danach nahmen die Forscher Blut- und Urinprobem, maßen die Vitalzeichen und die Schwere des Katers. Zwei Wochen später wiederholten sie den Test. Diesmal wurden die Versuchsgruppen jedoch umgekehrt. Diejenigen, die zuvor ein Placebo erhalten hatten, bekamen nun den Extrakt.

Forscher fanden bei der Studie heraus, dass die Teilnehmer nach dem Verzehr des Kaktusfeigen-Extrakts weniger Symptome wie Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, etc. hatten. Noch beeindruckender war, dass die Feigen zu weniger C-reaktivem Protein im Körper führten, was weniger Entzündungen bedeutet.

3. Gesunde Zähne und Knochen

Kalziummangel ist ein ernstes Problem. Forscher gehen davon aus, dass ein Mangel das Risiko an einer degenerativen Krankheit zu erkranken, stark erhöhte.

Besonders Frauen sind anfällig für Osteoporose. Eine von drei Frauen erleidet in ihrem Leben eine osteoporotische Fraktur.

Nicht jeder mag Milch, aber auch Kohl, Brokkoli, Mandeln, Brunnenkresse, Hafer, Pflaumen und – wie nicht anders erwartet – Kaktusfeigen enthalten Kalzium. Eine Tasse Kaktusfeigen enthält rund 83 mg Kalzium und damit acht Prozent der empfohlenen Tagesdosis.

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