
Wenn du nicht jeden Tag einen Regenbogen an Obst und Gemüse verspeist, stehen die Chancen hoch, dass du unter einem Nährstoffmangel leidest
Einige von uns geben unserem Körper nicht das, was er braucht. Deshalb sprechen wir heute über Nährstoffmängel.
Leidest du unter einem Nährstoffmangel?
Ob du davon weißt oder nicht, die Chancen stehen hoch, dass du zumindest unter ein oder zwei, vielleicht auch mehr, Nährstoffmängeln leidest.
Die Nahrungsverfügbarkeit ist im letzten Jahrhundert um ein vielfaches gestiegen, woher also die Mängel?
Während die Portionsgrößen im vergangenen Jahrzehnt erheblich zugenommen haben, so liegt das Problem ganz einfach an der Art der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen (oder nicht).
Wir essen mehr und mehr von den falschen Lebensmittel und weniger wirklich nährstoffreiche Nahrungsmittel. Zum Glück lassen sich die meisten Mängel mit einer geringfügigen Änderung unserer Ernährung umkehren. In diesem Artikel besprechen wir die 5 häufigsten Nährstoffmängel und wie du diese am besten korrigierst.
Legen wir los mit dem häufigsten Mangel:
Vitamin D
Dieses Vitamin hilft deinem Körper bei der Regulierung der Kalziumaufnahme. Zudem ist es wichtig für die Knochenfestigkeit, gesunde Muskeln, ein gut funktionierendes Nervensystem und Immunsystem sowie das Zellwachstum.
Du könntest unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, wenn du unter Verdauungs- oder Darmproblemen, einem geschwächten Immunsystem oder gar Depressionen leidest.
Versuche in diesem Falle mehr Eier, Milch, Käse und Butter zu essen. Auch Pilze sind eine tolle Vitamin D Quelle. Fisch wie Kabeljau, Lachs, Makrele und Thunfisch können deinem Vitamin-D-Spiegel einen wichtigen Schub verpassen. Der vielleicht effizienteste Weg, um mehr Vitamin D zu erhalten, ist es täglich ein wenig Sonne zu tanken. 10 bis 20 Minuten pro Tag sollten ausreichen, um deinen Vitamin-D-Spiegel im Gleichgewicht zu halten.
Falls du diese Lebensmittel nicht regelmässig einnehmen kannst, gibt es auch diese beliebten Vitamin D3 Tropfen.
Vitamin K2
Die Chancen stehen hoch, dass du noch nicht einmal von Vitamin K2 gehört hast, geschweige denn weißt, dass du unter einem Mangel dessen leidest. Dieses kleine Vitamin ist unter anderem für die Herzgesundheit und Knochenfestigkeit wichtig und hilft deinem Körper, dass Kalzium an die richtigen Stellen weiterzuleiten. Ohne Richtungsgebung kann das Kalzium an den falschen Stellen wie im Weichgewebe oder den Arterien enden. Mit anderen Worten: K2 hält deine Knochen stark und deine Arterien rein.
Anzeichen für einen Vitamin-K Mangel sind Osteoporose und Zahnstein. Dies kann mit der Zeit auch zu Karies führen. Ein weiteres Anzeichen sind Nierensteine.
Fermentierte Lebensmittel, Lebertran, Bio-Butter und gereifte Käse können deinem Körper den nötigen Vitamin-K Schub verpassen. Auch Eigelb kann dabei hilfreich sein.
Magnesium
Hierbei handelt es sich um den vermutlich bekanntesten Vitaminmangel. Magnesium ist in unserer westlichen Diät viel zu selten zu finden. Magnesium unterstützt den Körper durch die Regulierung von über 325 Enzymen. Darüber hinaus spielt Magnesium auch bei der Beseitigung von Giftstoffen, der Regulierung der Muskelkontrolle und der Energieproduktion eine wichtige Rolle.
Du könntest unter einem Magnesiummangel leiden, wenn du dich schwach oder müde fühlst, du unter Übelkeit oder einem plötzlichen Appetitverlust leidest. Auch Wadenkrämpfe und Muskelzuckungen sind ein häufiges Symptom, das auf einen Magnesiummangel hindeutet. Zudem Schlaflosigkeit, Angst und manchmal sogar Verstopfung.
Blattgemüse wie Spinat oder Mangold sind tolle Magnesium-Quellen. Hin und wieder kannst du dich auch mit einem Stück dunkler Schokolade verwöhnen, dem Magnesium wegen, versteht sich. Auch Mineralwasser kann deine Magnesium-Reservern wieder auffüllen.
Vitamin A
Dieses Immunitäts steigernde Vitamin ist zudem wichtig für die Augen, Hormonsynthese und die Kommunikation auf zellulärer Ebene. Vitamin A spielt außerdem eine wichtige Rolle was die Hautgesundheit und die Produktion von Schilddrüsenhormonen betrifft.
Fühlst du dich häufig schlapp, leidest unter PMS oder Schilddrüsenproblemen? Dann könnte dein niedriger Vitamin-A-Mangel daran schuld sein. Halte auch Ausschau nach kleinen roten Beulen auf der Rückseite der Arme.
Eier, Karotten, Leber und Lebetran eignen sich hervorragend, um deinen Vitamin-A-Spiegel wieder ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Auch karotinreiche Gemüse und buntes Obst haben in der Regel viel Vitamin-A.
Glycin
Diese Aminosäure wirkt sozusagen als Sanitäringenieur. Glycin spült Giftstoffe aus deinem Körper, vor allem dann, wenn du nicht genügen Nährstoffe aufnimmst. Dieses kleine Kraftpaket ist notwendig, um die Entgiftungsreaktionen in der Leber zu regulieren.
Hast du Probleme mit deinem Blutzucker oder deinem Darm? Leidest du unter PMS oder unerklärter Gewichtszunahme? Allgemein gilt, dass wenn du dich aufgebläht fühlst oder du einfach nur schlapp und antreibslos bist, ein niedriger Glycin-Spiegel daran schuld sein könnte.
Um deinen Glycin-Spiegel zu erhöhen, kannst du deine Fleisch- und Fischportionen beim Abendessen erhöhen. Auch Bohnen als Nebengericht oder ein bisschen Joghurt liefern dir das nötige Glycin. Diese Aminosäure ist vor allem in proteinreichen Lebensmitteln zu finden, weshalb gerade Vegetarier oft unter einem Glycin-Mangel leiden.
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