5 Fakten über Gluten, die du nicht ignorieren solltest

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Gluten wird vor allem in Brot und Nudelwaren gefunden

Gluten wird vor allem in Brot und Nudelwaren gefunden

Mit Gluten-Empfindlichkeit und Gluten-Intoleranz auf dem Vormarsch ist Gluten gerade in den letzten Jahren ein sehr beliebtes Thema. Dennoch wissen viele Menschen nicht, was genau hinter Gluten steckt.

Gluten ist kein Bestandteil per se, sondern ein natürlich vorkommendes Proteingemisch, das hauptsächlich in Weizen, Roggen, Gerste, aber auch einigen Arten von Hafer vorkommt. Es besteht aus Gliadin und Glutenin.

Heutzutage gibt es einen Test, der Menschen auf Anti-Gliadin-Antikörper untersucht, sofern eine Glutenempfindlichkeit oder Zöliakie vermutet wird. Bei Menschen mit Zöliakie löst Gliadin eine Immunantwort aus.

Gesundheitsprobleme, für die Gluten verantwortlich sein kann

Gemäß Dr. Arthur Agatston, Autor des Buches “The South Beach Diet Gluten Solution“ solltest du, wenn du unter irgendwelchen gesundheitlichen Problemen leidest, die du nicht abschütteln kannst, versuchen, Gluten 30 Tage lang zu meiden, um zu sehen, ob dies einen Unterschied macht. Gluten hat vielzählige und vielseitige Auswirkungen auf das Immunsystem. Dr. Agatston sagt, dass er selbst schon Patienten in seiner Praxis hatte, die an Asthma, Sodbrennen, Psoriasis, neurologischen Problemen und allgemeinem Gehirnnebel litten und deren Probleme verschwanden, als diese anfingen, Gluten zu vermeiden.

Der Grund dafür liegt im Darm. Er erklärt: “Bei der Verdauung von Gluten wird das Gluten in verschiedene Aminosäuren abgebaut, die dann vom Dünndarm absorbiert werden. Wenn dein Körper Gluten allerdings nicht richtig verdauen oder nur teilweise verdauen kann, können einige der ursprünglichen Stränge des Gluten-Proteins durch die Barriere deines Dünndarms dringen und so in dein Körpersystem geraten. In diesem Fall entwickelt dein Körper Antikörper gegen das Fremdmaterial, was zu allen möglichen akuten und chronischen Gesundheitsproblemen führen kann, von Durchfall über Arthritis bis hin zu Eisenmangel und Schilddrüsen-Problemen.”

Der übermäßige Einsatz von Antibiotika, Schmerzmitteln und Konservierungsstoffen kann zum Anstieg der Glutenunverträglichkeit beigetragen haben.

300x250koernerbrotDer übermäßige Einsatz von Antibiotika verändert unsere Darmflora und somit auch die Glutenunverträglichkeitsrate. Es ist weitläufig bekannt, dass Antibiotika gute Darmbakterien, welche unser Immunsystem stärken, abtöten. Ohne ausreichend gute Bakterien im Dünndarm ist der Körper nicht in der Lage, genügend Enzyme zu produzieren, die das Gluten-Protein abbauen können, was zur Glutenunverträglichkeit führt.

Auch nicht steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen können die Darmbakterien schädigen. Und sogar Konservierungsmittel, die entworfen wurden, um Bakterien zu töten, die unsere Lebensmittel verderben könnten, können unsere guten Darmbakterien abtöten.

Glutenfrei bedeutet nicht zwangsläufig gut für dich

Nur weil ein Produkt die Bezeichnung “glutenfrei” trägt, bedeutet das nicht, dass es gesund ist. Manche Menschen, die Gluten aus ihrer Ernährung streichen, nehmen am Ende sogar zu, weil sie meinen, dass glutenfreie Lebensmittel aus dem Supermarkt gesund sind. Diese Lebensmittel wurden genauso verarbeitet und enthalten genauso viel Zucker, Natrium und raffinierte Zutaten (weißes Reismehl, Füllstoffe) wie andere verarbeitete Lebensmittel und können, dadurch, dass sie den Blutzuckerspiegel beeinflussen, zu Heißhunger-Attacken führen.

Ursprünglich wurden glutenfreie Lebensmittel für Zöliakie-Patienten hergestellt, die in der Regel unterernährt sind, weil ihr Dünndarm Nährstoffe nicht richtig aufnehmen kann. Daher haben diese Produkte oft zusätzliche Kalorien.

Am besten wählst du, wenn du Gluten vermeiden möchtest, frische Produkte wie Obst und Gemüse, Fisch, mageres Fleisch, Nüsse, Samen, etc.

Du musst es wahrscheinlich nicht ganz vermeiden

Nur für ein Prozent der Bevölkerung – Zöliakie-Patienten – ist die Vermeidung von Gluten wesentlich. In der Tat kann Gluten bei Zöliakie Patienten zu chronischem Durchfall, Bauchkrämpfen, Osteoporose und sogar Krebs führen.

Alle anderen müssen Gluten nicht 100% vermeiden. Am besten vermeidest du Gluten zunächst 30 Tage, um zu sehen, welche Auswirkungen Gluten auf dich persönlich hat. Von hier aus kannst du ganz gut sehen, wo deine Gluten-Intoleranz oder Toleranz liegt.

Abstriche machen ist wahrscheinlich eine gute Idee

Dadurch, dass Gluten noch relativ neu in unserer Ernährung ist und in der heutigen Zeit viele Produkte mit raffiniertem Weizenmehl gemacht werden, stehen wir erst am Anfang, die Auswirkungen von Gluten auf unsere Gesundheit zu verstehen. Viele Menschen sind “Gluten überlastet”, was zu unangenehmen Symptomen wie Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Magenschmerzen, Hautausschlägen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Blähungen und vieles mehr führen kann.

Deshalb ist es grundsätzlich eine gute Idee, bei der Ernährung auf den Glutengehalt zu achten.

 

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