Die gesundheitlichen Vorteile von Grapefruits

Die Grapefruit: Mehr als nur ein beliebtes Diätmittel

Die Grapefruit: Mehr als nur ein beliebtes Diätmittel

Wir oft isst du Grapefruits? Wenn es dir wie mir geht und du den bitteren Geschmack nicht magst, dann wahrscheinlich eher selten bis gar nicht. Ein Fehler, wie sich jetzt herausgestellt hat.

Grapefruits sind möglicherweise der beste natürliche Weg, um deine Nieren gesund und frei von gefährlichen Zysten zu halten. Darüber hinaus kann der Verzehr von Grapefruits den Schlüssel zur natürlichen Diabetes-Behandlung und Prävention halten.

Jüngste Forschungsergebnisse bestätigen, was viele Naturkostexperten schon seit Langem wissen – Grapefruits können eine Reihe von Stoffwechselstörungen bekämpfen und halten deine Nieren gesund.

Grapefruits verhindern das Wachstum von Zysten

Eine der Hauptkomponenten von Grapefruit, ein Flavonoid namens Naringenin kann, wie kürzlich nachgewiesen, die Nierenzystenbildung verhindern. Forscher schrieben hierzu im britischen Journal für Pharmakologie, dass Naringenin das Wachstum von Nierenzysten und bestimmten Krebszellenarten wirksam verhindert. Hierbei gilt jedoch anzumerken, dass Naringenin nicht die Entwicklung von Tumoren und Zysten selbst verhindert, sondern nur deren Wachstum.

Grapefruits können zur Behandlung von Diabetes und Bluthochdruck eingesetzt werden

Bei der Zusammenarbeit von Forschern an der Hebrew Universität in Jerusalem und Forschern des Massachusetts General Hospitals kam heraus, dass Grapefruit eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Diabetes spielen kann. Auch hier dreht sich die Forschung um das wichtige Flavonoid Naringenin. Die Studie bestätigt, dass Grapefruits und speziell das darin enthaltene Naringenin vor allem Diabetes und Cholesterin sowie andere Stoffwechselerkrankungen in Schach halten kann.

Hierbei fanden die Wissenschaftler konkret heraus, dass der Naringenin Konsum die Oxidation von Fettsäuren in der Leber erhöht, während gleichzeitig die Gallensäure und Cholesterin-Produktion gehemmt werden. Funktionen in der Leber regulieren den Blutspiegel von Kohlenhydraten und Lipiden – weshalb sich die Reaktion der Fettsäuren direkt auf den Blutzuckerspiegel und die Insulinantwort auswirken. Diese Ergebnisse sind vielversprechend, was die Zukunft von Stoffwechselerkrankungen und deren natürliche Behandlungsmöglichkeiten angeht.

Warnung: Grapefruits können die Bioverfügbarkeit von Medikamenten verstärken

Viele Menschen wissen nicht, dass Grapefruitsaft gefährlich mit bestimmten Medikamenten interagieren kann, indem die Bioverfügbarkeit des Medikaments verstärkt wird. Dies führt zu übermäßigen Arzneimittelwirkungen oder eine übertriebenen toxischen Wirkung der Medikamente.

Hier eine Liste von Medikamenten, die bekanntermaßen gefährliche mit Grapefruitsaft interagieren:

  • Bestimmte cholesterinsenkende Medikamente (Mevacor, Lipitor, Zocor, Vytorin)
  • Antihistaminika
  • Blutdruck-Medikamente (Adalat, Procardia, Plendil, Nitendipin)
  • Einige Psychopharmaka (Halcion, Zoloft, Versed, Valium, Tegretol, Buspar)
  • Immunsuppressiva
  • Methadon und einige andere Schmerzmittel
  • Viagra und andere Medikamente für erektile Dysfunktion

Am besten fragst du direkt bei deinem Arzt oder Apotheker nach, ob die Medikamente, die du einnimmst mögliche Wechselwirkungen mit Naringenin oder Grapefruitsaft haben können.

Übertreibe es nicht

Obwohl Forschungen zeigen, dass Grapefruits Stoffwechselstörungen natürlich behandeln können, musst du es nicht gleich übertreiben. Schon eine Portion Grapefruit pro Tag reicht aus.

 

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