Bist du süchtig nach Koffein? 5 Warnsignale

Alltagssucht: Koffein

Alltagssucht: Koffein

Viele Menschen sind sich nicht bewusst darüber, dass Koffein eine psychoaktive Droge ist und sogar die am weltweit häufigsten eingesetzte Droge.

Mehr als 60 Pflanzenarten enthalten Koffein, wobei wir in unserer Ernährung das meiste Koffein aus Kaffee, Tee, heißer Schokolade, Schokoriegelen und Energy-Drinks beziehen.

Seit Kaffee im 13. Jahrhundert zum ersten Mal in Arabien getrunken wurde, hat er die Welt im Sturm erobert. Zu verdanken ist diese Popularität vor allem dem Energieschwung, den uns das heiße Getränk gibt.

Koffein wird selten als problematisch angesehen, dennoch gibt es viele Gründe deine Koffein-Abhängigkeit zu reduzieren, vor allem dann, wenn du eines der folgenden Warnsignale für eine Koffeinsucht bei dir feststellst.

Tägliche chronische Kopfschmerzen

Eine Studie, die in der niederländischen Zeitschrift “Nederlands Tijsdschrift voor Geneeskunde“ veröffentlicht wurde, hat festgestellt, dass schon eine geringe Menge von 100 mg Koffein pro Tag ausreicht, um chronische Kopfschmerzen zu verursachen. 100 mg ist das Äquivalent einer Tasse Kaffee, einem Riegel dunkler Schokolade, 2 Tassen Tee oder 2 Tabletten eines Kombinationspräperats aus Kaffee und Schmerzmittel.

Um die lästigen chronischen Kopfschmerzen loszuwerden hilft in diesem Falle nur eine Sache – weg mit dem Koffein. Nur der Verzicht auf Koffein wird zeigen, ob deine Kopfschmerzen tatsächlich darauf zurückzuführen sind.

Erhöhter Blutzuckerspiegel

Laut einer Studie in der August Ausgabe von 2013 im Applied Physiology, Nutrition and Metabolism Magazin, verändert Koffein die Glukose-Homäostase (Blutzucker-Balance), indem es die Glukoseaufnahme in die Skelettmuskulatur senkt, was die Blutzuckerkonzentration erhöht.

Zudem fanden die Forscher heraus, dass Koffein zu hypoglykämischen Attacken bei Typ-1-Diabetikern führen kann und bei Typ-2-Diabetikern den Blutzuckerspiegel anhebt.

Zu bedenken ist, dass, wenn dein Typ-2-Diabetes Test negativ ausfällt, du aber trotzdem ständig erhöhte Blutzuckerwerte hast, du höchstwahrscheinlich an Prä-Diabetes leidest, welches sich, wenn du deine Ernährung nicht umstellst, rasch in eine ausgewachsene Diabetes entwickeln kann.

Eingeschränkte akademische Leistungen

Merkst du, dass deine Leistungen auf der Arbeit, im Studium oder der Schule bergab gehen? Auch dies könnte das Ergebnis einer Koffeinsucht sein. Wie eine Studie, die im Journal of the Academy of Nurse Practitioners veröffentlichte wurde, feststellte, kann täglicher Koffeinkonsum gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu schlechteren akademischen Leistungen führen. Die Auswirkungen waren noch gravierender, wenn die Probanten koffeinhaltige Getränke oder Medikamente, die Koffein enthalten einnahmen.

Essstörungen

Ein in der Zeitschrift “Advances in Psychiatric Treatment“ veröffentlichter Bericht, weist darauf hin, dass Menschen mit Essstörungen Koffein oftmals mißbrauchen. Die Studie fand heraus, dass Koffein die Adenosin-Rezeptoren antagonisiert, welche widerum die dopaminerge Aktivität verstärken und die Essstörung oder Psychose verschärfen können.

Die meisten Menschen, die an einer Essstörung, sei es Bulimie oder Magersucht, leiden, nutzen das Koffein, um ihren Stoffwechsel zu beschleunigen und so mehr Gewicht zu verlieren.

Eine Essstörung ist ein sehr ernst zu nehmendes Problem, das kompetente Hilfe erfordert. Bei Menschen, die sehr dünn sind, kann das Koffein die Herzfrequenz erhöhen, was zu einem frühzeitigen Herzinfarkt führt.

Akute Psychose

Im amerikanischen Journal “Medicine, Science and the Law” wird von einem 32 Jahre alten Mann berichtet, der nach dem Konsum von Alkohol, Koffein und sogenannten Fitmacher-Koffein-Tabletten an kurz andauernder akuter Psychose leidete.

Der gleiche Mann wurde während einer solchen psychotischen Episode aufgrund einer Körperverletzung verurteilt und zwar zweimal in Folge, je nach der Einnahme der selben Koffein-Kombination. Zuvor war dieser Mann noch nie aufgrund eines Fehlverhaltens oder Aggression aufgefallen.

Eine Studie, die das Verhalten des Mannes auf die Einnahme der Koffeintabletten in Kombination mit Alkohol zurückverfolgte, forderte daraufhin eine Einschränkung des Verkaufs dieser Koffein-Fitmacher sowie eine Warnung auf der Verpackung über die Einnahme in Verbindung mit Alkohol.

Hieraus geht hervor, wie wichtig das Lesen der Packungsbeilage ist, egal was du einnimmst und egal, ob darauf Sachen wie “natürlicher Energieschub” stehen. Koffein-Stimulanzien sind unter einer Reihe von Namen bekannt, wobei auf dem Etikett nicht immer Koffein zu lesen ist. Teilweise wird auch mit Guarana oder Citrus aurantium geworben, deren Auswirkungen allerdings gleich sind.

Lies zum Thema Kaffee auch den Artikel “Kaffee – 3 Tricks für die gesündere Variante”

 

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