Pfefferminze – erfrischende Kühle mit Gesundheitsbonus

Pfefferminze: Lecker, erfrischend, gesund

Pfefferminze: Lecker, erfrischend, gesund

Pfefferminze (Metha piperita) ist eine stark duftende Heil- und Gewürzpflanze, die eigentlich eine Kreuzung aus Wasserminze und Krauseminze ist. Aufgrund ihrer heilenden Wirkung und aromatischen Eigenschaften ist Pfefferminze schon seit Jahrhunderten beliebt.

Pfefferminze ist nicht nur eine ausgezeichnete Quelle an Mangan und den Vitaminen A, B2 und C sowie Folsäure, Eisen, Kalzium und Kalium, sondern enthält zudem eine hohe Konzentration an Carotinoiden, welche eine wichtige Rolle bei der Darmkrebsprävention spielen.

Was sonst noch hinter dieser potenten Heilpflanze steckt, verraten wir euch in unseren heutigen Artikel …

Geheimwaffe #1: Menthol

Einer der wichtigsten Wirkstoffe in Pfefferminze ist Menthol, welches in den Blättern der Pflanze gefunden wird. Menthol wird schon seit langer Zeit bei Magenleiden empfohlen und ist zudem in zahlreichen kommerziellen Produkten wie Zahnpasta, Schmerz-Cremes, Kaugummi, Mundwasser und Lutschtabletten enthalten.

Menthol stimuliert die Nervenzellen im Körper, die Kälte registrieren, was das kühle Gefühl erklärt, das wir beispielsweise beim Verzehr von Pfefferminz-Kaugummi empfinden. Dieses kühle Gefühl kann auch dabei helfen Schmerzen, einen quälenden Husten oder Muskelkater zu lindern.

Menthol ist zudem bekannt dafür, Blähungen zu mindern und wird auch in der Behandlung des Reizdarmsyndroms sowie bei Verdauungsstörungen und Koliken eingesetzt.

Das amerikanische Journal of Gastroenterology und das britische Journal of Clinical Practice haben beide Studien veröffentlicht, die zeigen, dass Pfefferminzöl-Kapsulen die Schmerzen, die mit Darmkrämpfen einhergehen, effektiv behandeln.

Die topische Anwendung von Menthol kann, laut der University of Maryland, Kopfschmerzen lindern und wird zudem verwendet, um Juckreiz und Hautentzündungen wie Nesselsucht zu reduzieren.

Geheimwaffe #2: Rosmarinsäure

Zusätzlich zu Menthol enthalten Pfefferminzblätter eine weitere leistungsfähige Verbindung, nämlich Rosmarinsäure. Diese Substanz agiert als Antioxidans, das freie Radikale blockiert und die Produktion von Entzündungsstoffen hemmt. Darüber hinaus fördert es die Bildung von Prostacycline, einem Stoff, der die Blutgefäße erweitert und die Atemwege offen hält.

Zusätzliche Vorteile von Pfefferminze

Tierstudien zeigen, dass der in Pfefferminze vorkommente phyonutrient Perillylalkohol dazu beitragen kann, das Wachstum von Bauchspeicheldrüsen-, Leber-, und Brusttumoren zu stoppen. Zudem beugt es der Krebsbildung in der Lunge, auf der Haut und im Dickdarm vor.

Pfefferminzöl kann zudem das Wachstum einer Reihe von verschiedenen Arten von Bakterien, wie elicobacter pylori, Salmonella enteritidis und Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) hemmen.

So verwendest du frische Pfefferminze

Wenn du auf der Suche nach einer kalorienarmen und zuckerfreien Möglichkeit bist, wie du Pfefferminze in deine Ernährung integrieren kannst, dann probier es doch mal mit Pfefferminztee oder friere ein paar Pfefferminzblätter mit Wasser als Eiswürfel.

Pfefferminze macht sich auch gut im Salat oder gekühlten Suppen.

Frische Minze bewahrst du am besten auf, indem du sie in ein feuchtes papiertuch wickelst und sie lose in einem verschlossenen Plastibeutel lagerst. So bleiben die Blätter 3-5 Tage frisch.

Getrocknete Minze widerum, hält sich in einem verschlossenen Glasbehälter an einem kühlen und dunklen Ort bis zu einem Jahr.

Wie verwendest du Pfefferminze am liebsten?

 

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