Speckröllchen? Dieses Hormon Könnte Daran Schuld Sein

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Bauchfett ist heutzutage ein oft diskutiertes Thema. Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einem Weg ihren Rettungsring wieder loszuwerden. Darunter auch Menschen, die behaupten sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben.

Könnte am Ende ein Hormon namens Leptin daran schuld sein, dass deine goldene Mitte immer weiter anschwillt?

Was genau ist Leptin?

Leptin ist ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Regulation der Energieaufnahme und des Energieverbrauchs spielt. Das durch Fettzellen ausgeschüttete Hormon signalisiert deinem Gehirn, ob du hungrig bist oder nicht, und ob du mehr essen musst, um mehr Fett zu speichern. Leptin ist somit die Stimme deiner Fettreserven und lässt dein Gehirn wissen, wie viel Energie deinem Körper noch zur Verfügung steht und für was diese Energie verbraucht werden soll.

Solange das Leptin dem Gehirn klare Ansagen macht, weiß das Gehirn, wann die Fettspeicher voll sind und wann es das Hungergefühl abschalten kann. Dies geschieht durch die vermehrte Ausschüttung von Leptin auf einmal. Dieser plötzliche Überfluss an Leptin signalisiert dem Gehirn, dass es an der Zeit ist, mit dem Essen aufzuhören und das gespeicherte Fett in Energie umzuwandeln. In einem gewissen Sinne ist Leptin somit für unseren Hunger verantwortlich.

Leptinresistenz

Leptinresistenz ist vom Prinzip her ähnlich wie Insulinresistenz. Wenn der Körper ständig hohen Mengen des Hormons ausgesetzt ist, entwickelt er eine Resistenz. Die Ernährung des Durchschnitts-Deutschen ist voll von Zucker, raffiniertem Getreide und ungesunden Fetten, welche zu Entzündungen im Körper führen. Zucker wird zu Fett und der Leptinspiegel schnellt in die Höhe. Nachdem der Körper diesem über einen längeren Zeitraum hinweg einem hohen Leptinspiegel ausgesetzt ist, wird es resistent dagegen.

Autobahn in Richtung Speckröllchen

Sitzen Leptin und Insulin erst mal im Fahrersitz, ist es nicht mehr weit in Richtung Übergewicht. Die gute Nachricht ist, dass es meist nicht zu spät ist, die Notbremse zu ziehen. Der Wechsel zu einer gesunden Ernährung, frei von verarbeiteten Lebensmitteln und Zucker, ist der einzige Weg, das radikale Verhalten dieser beiden Hormone zu steuern. Bis wir begreifen, wie wichtig die Ernährung für unsere allgemeine Gesundheit ist, werden diese beiden Hormone weiterhin versuchen uns das Steuer aus der Hand zu reißen. Im Grunde meinen sie es doch nur gut mit uns und machen genau das, was wir ihnen vermitteln. Sobald wir anfangen, ihnen das richtige Benzin in Form von gesunden Lebensmitteln zu füttern, geraten sie zurück auf die richtige Bahn. Schon moderate Veränderungen, wie der Verzicht auf Pepsi & Co. können zu einer spürbaren Veränderung der radikalen Fahrweise von sowohl Leptin, wie auch Insulin führen.

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