Die richtige Dosis Kurkuma gegen Arthritis, Krebs und andere Krankheiten

Ideale Kurkuma-Dosierung

Laut der Universität von Maryland gelten für Erwachsene zur Vorbeugung die folgenden Standard-Dosierungen:

  • 3-5 Gramm frische Kurkuma-Wurzel, einmal pro Tag
  • 1-3 Gramm getrocknete, pulversierte Wurzel, einmal pro Tag
  • 400-600 mg Kurkumin (Standard-Pulver), dreimal täglich
  • 30-90 Tropfen Flüssigextrakt, einmal pro Tag
  • 15-30 Tropfen Tinktur, 4 Mal pro Tag

Zur Behandlung spezifischer Erkrankungen empfehlen sich die folgenden Dosierungen:

Magenverstimmung: 500 mg Kurkuma, viermal täglich

Osteoarthritis: 500 mg Kurkumaextrakt

Rheumatoide Arthritis: 500 mg Kurkumin (95% standarisiertes Pulver), zweimal täglich

Die Dosierung kann in Fällen von akuten, starken Schmerzen abweichen. In einem solchen Fall benötigst du möglicherweise eine höhere Dosis, bis du dich besser fühlst. Danach solltest du zur Standard-Dosierung zurückkehren.

Kurkuma gegen Krebs (therapiebegleitend und nach Absprache mit einem Arzt)

Woche 1: Beginne mit einer kleinen Dosis von 1 Gramm Kurkuma pro Tag. Wenn du keine Nebenwirkungen verzeichnest, fahre mit Woche 2 fort.

Woche 2: Erhöhe die Dosierung auf 2 Gramm pro Tag. Wenn du keine Nebenwirkungen verzeichnest, fahre mit Woche 3 fort.

Woche 3: Verdopple die Dosierung auf 4 Gramm pro Tag und achte erneut auf Nebenwirkungen.

Woche 4-8: Verdopple die Dosis ein letztes Mal auf 8 Gramm pro Tag und behalte diese Dosierung 5 Wochen lang bei.

Mögliche Nebenwirkungen einer hohen Dosis Kurkuma über einen längeren Zeitraum:

  • Kurkuma kann den Blutzucker senken, weshalb Diabatiker und Menschen, die blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, vor Einnahme mit ihrem Arzt sprechen sollten.
  • Außerdem kann es den Blutdruck senken, weshalb du es nicht langfristig mit Kräutern einnehmen solltest, die eine ähnliche Wirkung haben oder in Kombination mit Medikamenten gegen Bluthochdruck.
  • Kurkuma kann den Cholesterinspiegel senken, weshalb es nicht langfristig zusammen mit Cholesterin-senkenden Medikamenten eingenommen werden sollte.
  • Kurkuma ist ein natürlicher Blutverdünner und sollte nicht in Verbindung mit Blutverdünnungsmitteln oder Kräutern wie Ginkgo biloboa eingenommen werden.
  • Beende die Einnahme von Kurkuma mindestens eine Woche vor einer Operation, da es das Blut verdünnen kann.
  • Kurkuma kann auf nüchternen Magen Übelkeit verursachen.
  • Menschen, die Probleme mit der Gallenblase oder Gallensteinen haben, sollten auf Kurkuma zu therapeutischen Zwecken verzichten, da es die Galle-Produktion erhöht.

Kurkuma gilt allgemein als sicher. Nebenwirkungen treten in der Regel selten und wenn dann nur auf, wenn das Kraut in hohen Dosen und über einen langen Zeitraum eingenommen wird.

Wenn du Kurkuma langfristig einzunehmen planst, solltest du vorab mit deinem Arzt oder Heilpraktiker sprechen.

 

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