Können Phytoöstrogene in Leinsamen Krebs stoppen?

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Diese braunen Leinsamen versprechen geballte Lebenskraft

Diese braunen Leinsamen versprechen geballte Lebenskraft

Wenn Leinsamen keinen regelmäßigen Platz in deiner gesunden Ernährung haben, dann verpasst du definitiv etwas. Leinsamen gehören zu den sogenannten Superfoods. Diese winzig kleinen Samen mit ihrem mildem, leicht nussigen Geschmack lassen sich super allein oder als Ergänzung zu jedem Salat oder Smoothie genießen und sind ernährungsphysiologisch gesehen ein Wundermittel.

Forschungen lassen vermuten, dass Leinsamen in der Lage sind, das Wachstum bestimmter hormonbasierter Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs zu verlangsamen.

Leinsamen enthalten einen hohen Anteil an essenziellen, Herz-gesunden Omega-3-Fettsäuren, höher als jede andere vegetarische Nahrungsquelle, mit kolossalen 38.325 Milligramm in 168 Gramm Leinsamen.

Die gleiche Portion enthält zudem 46 Gramm Ballaststoffe, 31 Gramm Protein und eine Fülle von Mineralien wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer, Selen sowie B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin K.

Die Wirkung von Leinsamen auf hormonell-basierte Krebsarten ist auf ihre einzigartigen Phytoöstrogene zurückzuführen, welche die Symptome eines hormonellen Ungleichgewichts, wie Hitzewallungen bei Frauen, lindern können. Auch die in Leinsamen enthaltenen Nebenprodukte verfügen über anti-östrogene Eigenschaften, was bedeutet, dass sie sich an Östrogenrezeptoren binden können und damit mächtigere Östrogene von der Übernahme abhalten können.

Eine Studie von 2005 an der Universität von Toronto in Ontario, Kanada hat gezeigt, dass Brustkrebs-Patienten, servierte Brustkrebs-Patienten täglich einen Monat lang entweder einen Muffin mit 25 Gramm Leinsamen oder einen Placebo Muffin.

Die Forscher beobachteten eine Zunahme der Apoptose oder des “programmierten Zelltodes” in den Tumoren der Patienten, die den Leinsamen Muffin zum Frühstück bekamen. Dies führte zu dem Schluss, dass eine Ernährung reich an Leinsamen das Potenzial hat, das Tumorwachstum bei Brustkrebs-Patienten zu senken.

Eine weitere Studie von 2008 an der Universität von Texas, testete die Wirkung von Leinsamen auf Prostatakrebs-Patienten, die noch vor ihrer OP standen über einen Zeitraum von 30 Tagen. Die Forscher konnten auch hier ein langsameres Wachstum in den Tumoren der Patienten, denen Leinsamen verabreicht wurde, feststellen und schlossen daraus, dass “Leinsamen nicht nur sicher in der Einnahme ist, sondern auch mit biologischen Veränderungen verbunden ist, die zum Schutz gegen Prostatakrebs beitragen.“

Es gibt unzählige Gründe, Leinsamen in deine Ernährung mit einzubinden. Neben ihrer potenziellen Anti-Krebs-Vorteile, bieten Leinsamen einen Reichtum an Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren, weshalb sie auf jeden Fall einen Platz auf deiner Einkaufsliste verdienen.

Wie oft ißt du Leinsamen und was ist dein Lieblingsrezept?

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