So lecker und gesund sind Innereien

Lammzunge: Zart und vielseitig einsetzbar

Lammzunge: Zart und vielseitig einsetzbar

Innereien waren ein Grundnahrungsmittel unserer Vorfahren und lieferten gerade Gruppen von Menschen, die nur begrenzten Zugang zu anderen nährstoffreichen Lebensmittel hatten, einen enormen Vorteil.

Unsere heutige Gesellschaft legt keinen Wert mehr auf Innereien, weshalb diese häufig vermieden werden.

Der regelmäßige Konsum von Innereien kann jedoch unglaubliche gesundheitliche und auch Leistungsvorteile bieten.

Unsere Vorfahren erlebten immer wieder Zeiten von Überschuss und Hungersnot, weshalb jede Kalorienquelle zu der sie Zugang hatten, optimal verwertet werden musste. Wenn sie es schafften ein Tier zu erlegen, dass wurde jeder Teil des Tiers konsumiert.

Die Ureinwohner Amerikas und andere Stammesgruppen sowie Heiler glaubten, dass der Verzehr von Organen auch die Gesundheit ihrer eigenen Organe verbessern würde.

Hier einige Innereien, von deren Verzehr du tatsächlich profitierst. Diese sollten von mit Gras gefütterten, auf der Weide aufgezogenen und nicht von industriell aufgezogenen Tieren stammen. Also, am bestem vom örtlichen Bauernhof.

Zunge

Hierbei handelt es sich genaugenommen mehr um einen Muskel, als um ein Organ, dessen Kalorienanteil zum größten Teil aus Fett besteht. Die meisten Zungen enthalten etwa 70% Fettsäuren und sind daher unglaublich zart. Viele Menschen genießen den Geschmack von Zunge sogar noch mehr als Rindfleisch oder Steaks. Zunge lässt sich leicht zubereiten und kann in den unterschiedlichsten Rezepten eingesetzt werden.

Herz

Zugegeben, Herz sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt essbar aus, aber du wirst überrascht sein, wie gut es schmeckt. Vom Geschmack und der Textur her lässt es sich mit Steak oder Rinderbrust vergleichen.

Herz ist eine hevorragende Quelle für Eisen, Zink, Selen, B-Vitamine wie B2, B6, B12 und Folsäure. Zudem ist Herz besonders reich an Coenzym Q10, einemwichtigen Enzym für die Gesundheit und die mitochondriale Energieproduktion.

Viele Menschen, die unter einer chronischen Krankheit leiden, haben einen Mangel an Coenzym Q10 und werden außerdem von mitochondrialen Schäden geplagt. Herz ist die beste Gesamtnahrungsquelle für CoQ10.

Bison, Büffel, Wild- und Rinderherz sind die reichsten Quellen dieses leistungsfähigen Nährstoffs. Das Organ selbst enthält nur wenig Fett und ist sehr mager und muskulös. Viele genießen es als eine Art Hackfleisch-Mix.

Leber

Leber ist das bei weitem am nährstoffdichteste Organ, vielleicht sogar das nährstoffdichteste Organ auf dem Planeten und enthält spezifische Formen der bioverfügbaren Nährstoffkomplexe, die anderswo nur schwer zu bekommen sind.

Leber enthält sehr viel Vitamin A, auch Retinol genannt, wobei 85 Gramm Rinderleber gut 26.973 IU Vitamin A und Hühnerleber ca. 15,306 IU enthalten.

Leber ist zudem die reichste Quelle von B12, mit etwa dreimal so viel wie Niere, sieben Mal so viel wie Herz und 12 Mal so viel wie Zunge oder Rindfleisch. Desweiteren ist Leber reich an Nährstoffen wie Selen, Eisen und Zink sowie bioverfühbarer Folsäure und Cholin.

Niere

Auch Nieren sind sehr nährstoffreich mit einer breiten Palette von Aminosäuren. Für den Anfang ist Rinderniere die beste Option, da diese am mildesten im Geschmack ist. Zudem kannst du die Nieren vor dem Kochen in gekühltem Wasser mit einer Prise Salz einweichen, um den Geschmack weiter zu mildern. Nach zwei Stunden Einweichzeit kannst du die Nieren dann kochen, anbraten oder dünsten.

Gehirn

Das Gehirn ist bei weitem die reichste Quelle von den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Zudem enthält Gehirn einige leistungsfähige Nährstoffe wie Phosphatidylcholin und Phosphatidylserin, welche die neurologischen Funktionen fördern.

Gehirn ist außerdem reich an Anti-Oxidantien wie Carnosin, Carotinoide und Tocopherole, welche das neurologische Gewebe vor oxidativem Stress schützen.

Entweder bestellst du beim nächsten Metzger Besuch Rinderhirn oder du ißt Fischköpfe, die in vielen Kulturen für ihre ernährungsphysiologischen Vorteile bekannt sind und aufgrund des enthaltenen Retinols die Denkfähigkeit verbessern sollen.

Kutteln

Kutteln ist die allgemeine Bezeichung für die Magenschleimhaut von Schafen, Ziegen, Rind und Rotwild. Kutteln sind eine hervorragende Quelle für Mikronährstoffe, Gelatine und Probiotika und können besonders das Verdauungssystem verbessern.

Darm enthält viel Gelatine und Glutamin, welche der Schlüssel für die Stabilisierung und Verbesserung der Darmfunktion sind. Darm und Pansen müssen unbedingt richtig zubereitet werden, da sie sonst sehr gummiartig sind. Am besten lässt sich der Pansen in einem großen Topf Knochenbrühe zubereiten, da die Gelatinmoleküle mit dem Kochen der Knochen zersetzt werden.

Auch wenn du kein Fan von Innereien bist, solltest du versuchen diese einmal pro Woche in deine Ernährung mitaufzunehmen.

 

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