Weizengrassaft – Das giftgrüne Lebenselixir

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Frischer Weizengrassaft: Eine Schatzkammer an Nährstoffen

Frischer Weizengrassaft: Eine Schatzkammer an Nährstoffen

Falls du jemals eine Saftbar besucht hast, dann bist du wahrscheinlich schon mit Weizengrassaft vertraut. Dieses potente grüne Getränk, das als Heiliger Gral der Gesundheit beworben wird, ist inzwischen so beliebt, dass viele Menschen in Großstädten in der Mittagspause Schlange stehen, um sich einen der nahrhaften Muntermacher zu gönnen.

Während Weizengras viele bemerkenswerte gesundheitliche Vorteile hat, so ist der Saft aus der Saftbar wahrscheinlich nicht die beste Variante, denn wenn der Saft nicht 100% organisch ist, bedeutet das, dass das Gras mithilfe von Pestiziden angebaut wurde. Zudem fügen die Saftbars dem Saft oftmals noch Zusatzstoffe hinzu.

Zum Glück ist es wirklich einfach sein eigenes Weizengras anzubauen und dieses in leckeres, giftgrünes Lebenselixir zu verwandeln.

Weizengras keimt aus Vollkornweizensamen. Obwohl es aus Weizensamen wächst, enthält es kein Gluten. Da Weizen oft mit einer Vielzahl von Pestiziden und Herbiziden angebaut wird, ist es wichtig, bei der Auswahl der Samen auf organisch zu setzen.

Einer der wichtigsten Vorteile von Weizengras ist der hohe Chlorophyll-Gehalt. Chlorophyll ist das Pigment, das Gräsern, Pflanzen und Algen seine lebendig grüne Farbe verleiht. In der molekularen Zusammensetzung ähnelt es den menschlichen Blutkörperchen. Es hat eine Vielzahl von Vorteilen für das Kreislaufsystem und versorgt die Zellen zusätzlich mit Sauerstoff, während es auch die Nährstoffaufnahme steigert.

Chlorophyll wirkt sich des Weiteren positiv auf die Leber, speziell die Leberreinigung aus und kann eine wertvolle Entgiftungshilfe sein, da es zudem das Verdauungssystem und die Bauchspeicheldrüse reinigt. Zudem enthält Weizengras eine Reihe von Antioxidantien, die Entzündungen entgegenwirken.

Hinzu kommt, dass Weizengras wichtiges Vitamin A, C und B-Vitamine enthält. Das vorherrschende B-Vitamin in Weizengras, Pantothensäure (Vitamin B5) spielt eine wichtige Rolle in der Hormonproduktion sowie der Produktion von roten Blutkörperchen. Weizengras enthält auch eine Reihe von Mineralien, einschließlich Magnesium und Kalium, welche die Herzgesundheit fördern.

Neben der Entgiftung des Körpers, wurde die Aufnahme von Weizengras mit einem gesenkten Blutdruck, einem verbesserten Stoffwechsel, einer angekurbelten Verdauung, einem verbesserten Alkaliwert und frischerem Atem in Verbindung gebracht.

Extern wird Weizengras dazu verwendet, um Juckreize und Sonnenbrände zu beruhigen.

Der wichtigste Aspekt in Sachen Weizengras ist, dass die gesundheitlichen Vorteile stark von der Qualität des Saatguts und der Qualität des Bodens abhängt. Aus diesem Grund solltest du, wie schon erwähnt, Bio-Saatgut wählen.

Für das Wachsen deines eigenen Weizengrases benötigst du nur bescheiden große Behälter, qualitativ hochwertige Erde, indirekte Sonneneinstrahlung und geringe Luftfeuchtigkeit. Achte darauf, dass du dein Weizengras nicht überwässerst. Dies kann zu Schimmelbildung an der Basis des Grases führen, was bei Einnahme Verdauungsstörungen verursacht.

Um deinen eigenen Weizengrassaft herzustellen, schneide einfach das Gras ab, halte es kurz unter kaltes Wasser und werfe es in deinen Entsafter. Ein Schnapsglas voll reicht vollkommen aus. Für maximalen Nährstoffgehalt solltest du den Saft innerhalb von 15 Minuten trinken. Aufgrund seines starken Aromas fügen viele Menschen zusätzlich andere grüne Kräuter oder auch Früchte hinzu.

Beachte, dass du am Anfang nie mehr als 50 bis 80 ml Weizengrassaft trinken solltest, da es sonst zu Durchfall kommen kann.

Hinweis: Weizengras ist eine potente Heilpflanze, die zur gelegentlichen Entgiftung und nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist. Um herauszufinden, wie viel und wie oft du Weizengras zu dir nehmen solltest, wende dich an deinen Naturheilpraktiker.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit Weizengras gemacht?

 

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