3 Dinge, die deinen Körpergeruch beeinflussen

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Körpergeruch: Mangelnde Hygiene oder mehr?

Körpergeruch: Mangelnde Hygiene oder mehr?

Über das Thema Körpergeruch wird oft gewitzelt, wobei viele denken, dass ein schlechter Körpergeruch von mangelnder Hygiene ausgeht. Dies ist jedoch nicht immer der Fall!

Schlechter Körpergeruch kann unter anderem ein Zeichen von Stress, schlechten Essgewohnheiten oder sogar einer Krankheit sein. In diesen Situationen ist es egal, wie oft der oder die Betroffene badet, der hartnäckige Geruch setzt sich schon sehr bald nach der Dusche oder nach einem Bad wieder durch.

Hier 3 Dinge, die deinen Körpergeruch beeinflussen:

1. Stress

Wenn du oft unter Stress stehst, kennst du das Gefühl, wenn du unmittelbar vor einem weiteren Schlag stehst, diese Panik, die langsam Überhand nimmt, wenn du deinen Job verlierst oder eine hohe Rechnung erhältst. Dein Kopf fängt an zu pochen, deine Hände schwitzen und du kannst kaum noch klar denken.

Dieses Gefühl der Angst setzt ein Hormon namens Cortisol frei, ein Stresshormon, welches deinen Körper auf potenziell gefährliche Situationen vorbereitet. Dieses Hormon sorgt dafür, dass du plötzlich anfängst zu schwitzen – und während Schweiß alleine keinen wirklichen Geruch hat, können die auf der Haut lebenden Bakterien dem Schweiß eine übel riechende Note verleihen. Dies kann innerhalb von Sekunden geschehen – plötzlich bist du Schweiß überlaufen und mittendrin in einer stressigen Situation, was alles noch viel schlimmer macht.

Das beste, was du dagegen tun kannst, ist, deine Angstgefühle und deinen Stresspegel zu unterdrücken. Dies ist leichter gesagt, als getan. Tiefes Durchatmen und ein positives Mantra können dir dabei helfen, die Stressattacke zumindest zu verzögern. Stressreduzierende Übungen, wie regelmäßige Meditation, können deinen Gemütszustand dauerhaft positiv beeinflussen und Stress bedingten Körpergerüchen vorbeugen.

2. Ernährung

Wahrscheinlich hast du selbst schon festgestellt, dass bestimmte Nahrungsmittel einen unangenehmen Körpergeruch mit sich bringen, wie z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Curry und andere starke Gewürze. Wenn du schwitzt, dünsten diese Gerüche regelrecht aus dir heraus. Aber es gibt auch andere, weniger bekannte Nahrungsmittel, die für übel riechenden Schweiß sorgen, nämlich frittierte “Köstlichkeiten” und abgepackte Backwaren. Da die darin enthaltenden Öle sehr schnell ranzig werden, können sie vom Körper oft schwer verdaut werden und äußern sich daher in Form von schlechtem Körpergeruch.

3. Krankheiten

Es gibt eine Reihe von Krankheiten und Gesundheitsproblemen, die schlechten Körpergeruch verursachen können. Diabetes oder andere Blutzuckererkrankungen äußern sich beispielsweise in süßlich riechendem, schlechtem Atem.

Wenn die Blutzuckerwerte extrem schlecht sind, kann dies verheerende Folgen haben und sogar zum Tod des Betroffenen führen. Der Geruch schlägt dabei nicht nur aus dem Mund, sondern auch den Poren. Medizinisch spricht man hierbei von einer Ketoazidose. Sie entsteht, wenn der Körper aufgrund eines Insulinmangels anfängt Fett in Energie umzuwandeln.

Wenn deine Leber nicht ordentlich funktioniert,können sich Schad- und Giftstoffe im Körper ansammeln und später durch die Drüsen austreten. Auch eine hyperaktive Schilddrüse oder Hormonstörungen können zu unangenehmem Körpergerüchen führen.

Wir alle wollen gut riechen – und indem wir dem Ursprung des Problems auf die Spur kommen, lassen sich übel riechende Körpergerüche glücklicherweise meist relativ schnell beheben.

 

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