6 Wege auf die du deine Hormone natürlich regulieren kannst

Hormone natürlich regulieren mit Magnesium

Hormone natürlich regulieren mit Magnesium

Hormone sind Biochemikalien, die in fast allem, was wir tun, erleben und fühlen eine Rolle spielen.

Hormone reguliere alles, von unserem Sexualtrieb über Sinneswahrnehmung, Schlaf, Stress, Wachstum, Stimme und Stoffwechsel.

Viele unserer Lifestyle-Entscheidungen und Ernährungs-Faktoren tragen ihren direkten Teil zu unserem Hormonhaushalt bei, weswegen ein paar einfache Veränderungen was die Ernährung und die Lebensweise betrifft, große hormonelle Veränderungen zufolge haben können, welche die Lebensqualität verbessern, oder auch verschlechtern können.

Heute werfen wir deshalb einen Blick auf sechs Tipps mit deren Hilfe du deine Hormone natürlich regulieren kannst.

1. Dein Gewicht und Leptinspiegel

Leptin ist ein wichtiges Hormon, welches den Hunger reguliert. Bei einem gestörten Leptinspiegel erleidest du oft unkontrollierte Heißhungerattacken. Neue Forschungen haben ergeben, dass ein hoher Leptinspiegel mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung steht.

Da Leptin von Fettgewebe (Fettzellen) sezerniert wird, senkst du deine Leptinwerte am besten, indem du dein Gewicht reduzierst. Abnehmen ist weit mehr als nur ein paar Kleidernummern kleiner tragen können, es verbessert deine Gesundheit, gleicht deine Hormone aus und verbessert gleichzeitig deinen psychischen Zustand.

2. Sport (bei hoher Intensität)

High Intensity oder hochintensiver Sport ist der beste Weg deinen Hormonhaushalt auf Trab zu bringen. Das amerikanische Journal of Strenght and Conditioning veröffentlichte eine Studie bei der Teilnehmer zweimal die Woche 6 x 35 Meter bei hohem Tempo sprinteten und stellten dabei fest, dass dies den Hormonspiegel wesentlich länger anhebt, als längeres Ausdauertraining. Natürlich ist auch Cardio-Sport von Vorteil, aber dennoch solltest du deinem Sportprogramm hin und wieder ein paar kürzere, hochintensive Übungen hinzufügen.

3. Vermeide längeres Ausdauertraining

Dieser Tipp schließt an den eben genannten an. Weitere Forschungen haben ergeben, dass sich eine Belastungsdauer von mehr als 80 Minuten negativ auf den Testosteronspiegel auswirkt. Um deinen Hormonspiegel auszugleichen solltest du dein Training deshalb in kürzere Intervalle gliedern.

Es ist ürbigens ein Mythos, dass Frauen kein Testosteron brauchen. Sowohl für Männer als auch für Frauen ist Testosteron ein wichtiges Hormon, welches die Stimmung, den Sexualtrieb und die Energie reguliert.

4. Durch eine Antioxidantien-reiche Ernährung

Forschungen zufolge können zwei wichtige Antioxidantien namens Phytoöstrogen ud Lignan Hormonkrankheiten verhindern.

Beide Antioxidantien sind in Vollkornprodukten und ballaststoffreichen Lebensmittel wie Hafer, Gerste, Bohnen, Linsen und Süßkartoffeln zu finden.

 5. Schlaf

Schlaf fördert die Freisetzung von androgenen Hormonen, welche wichtig für die Muskelregeneration, Reparatur und Wachstum sind. Ohne ausreichend Schlaf ist es nur sehr schwer einen ausgewogenen Hormonspiegel zu erlangen oder zu halten.

Eine Studie mit militärischen Auszubildenden, die unter Schlafentzug litten, stellte fest, dass schon 1-3 Stunden weniger Schlaf über einen Zeitraum von 5 Tagen eine 60-80%ige Abnahme der androgenen Hormone bedeutete.

6. Magnesium

Bei Frauen senkt sich der Magnesiumspiegel ab einen bestimmten Alter, spätestens ab den Wechseljahren. Eine niedrige Magnesium-Konzentration deutet auf eine anhaltende hormonelle Veränderung hin und kann, jüngsten Studien zufolge, auch die Neurotransmitter beeinflussen.

Männer, die viel Sport treiben, nehmen oft Magnesium-Präparate zu sich, um die Muskelheilung nach dem Training zu fördern und Krämpfen vorzubeugen. Ohne ausreichend Magnesium drohen eine Vielzahl von Symptomen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Übelkeit und sgar Angstgefühle.

 

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