Ekel-Alarm: Die Wahrheit darüber, wie oft du dein Kopfkissen wechseln solltest

Einmal gefunden, magst du das richtige Kissen oft nie mehr hergeben

Einmal gefunden, magst du das richtige Kissen oft nie mehr hergeben

Ein unbequemes Kopfkissen kann einem die ganze Nacht ruinieren, hat man aber endlich ein Kissen gefunden, das man liebt, mag man es am liebsten jahrelang behalten. Leider ist das aber keine gute Idee.

Den Kissenbezug wöchentlich zu waschen reicht leider auch nicht.

Auch wenn du deinen Kopfkissenbezug und deine Decke regelmäßig reinigst, um sie von Staub, Öl, abgestorbenen Hautzellen etc. zu reinigen, dann sind viele Reiz- und Ekelstoffe so winzig klein, dass sie sich mühelos einen Weg durch den Kissenbezug bahnen und sich direkt in deinem ach so flauschig, bequemen Kissen einnisten. Diese Reizstoffe können neben Akne auch allergische Reaktionen hervorrufen.

Wir wissen alle, dass Staub fast überall zu finden und so gut wie nicht loszuwerden ist. Sobald du den Staub von etwas wischst, erscheint er auf fast magische Weise wieder. Abgestorbene Hautzellen, Schmutz, Pilze, Tierhaare und ja, Käfer-Kot: Staub setzt sich aus vielen Dingen zusammen.

Hausstaubmilben sind in fast jedem Haus zu finden, ganz egal wie sauber dieses ist.

Diese Milben sind mit der Spinne verwandt, sind allerdings mikroskobisch klein, weshalb wir ihre Anwesenheit bei uns zuhause gerne verdrängen. Hausstaubmilben fressen kleine Partikel im Staub, um sie später überall auszuscheiden, was weiter zum Staubproblem beiträgt. Die kleinen Viecher fühlen sich zu Orten hingezogen, an denen es dunkel und warm ist – wie in deinem Teppichboden oder Kopfkissen.

Hausstaubmilben werden dich nicht beißen und tragen auch keine ansteckenden Krankheiten, allerdings reagieren viele Menschen allergisch auf ihren Kot. Wenn du morgens regelmäßig mit tränenden Augen und Niesen aufwachst, dann ist dies ein gutes Zeichen, dass du einer dieser Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie bist. Auch eine verstopfte Nase kann darauf hindeuten.

Es gibt glücklicherweise Möglichkeiten, die Anzahl der Milben in deinem zuhaue zu minimieren. Eine davon ist es, dein geliebtes Kopfkissen regelmäßig zu entsorgen. Je nach Umweltfaktoren, Hygiene und Empfindlichkeit solltest du dein Kissen alle sechs bis 18 Monate durch ein neues ersetzen.

So hältst du dein Kopfkissen länger sauber und fluffig

Um die Staubmilbenpopulation deines Kissens zu reduzieren und damit die Lebensdauer deines Kissens zu verlängern, kannst du Folgendes tun:

  • Verwende einen luftdichten Kissenbezug, oder einen Bezug speziell für Allergiker
  • Wirf dein Kissen regelmäßig für 90-120 Minuten bei 60 bis 80 Grad in den Trockner, um umgebetene Bewohner abzutöten
  • Wasche dein Kissen alle 3 Monate
  • Wasche die Kissenbezüge und Decken alle fünf bis sieben Tage in heißem Wasser
  • Benutze keinen Weichspüler, da diese Reste auf dem Kissenbezug hinterlassen, die Atemwegsprobleme verursachen können

Wenn du allergisch bist, dann entscheide dich für ein Kissen, das nicht mit Federn gefüllt ist. Heutzutage gibt es viele Alternativen, nicht nur Polyester und Schaumstoff, auch Latex, Gel, Buchweizen, Baumwolle, Wolle und sogar Sand-Kissen, die alle eine unterschiedliche Festigkeit bieten. Wenn du erstmal ein Kissen gefunden hast, ohne das du dir deinen Schlaf nicht vorstellen kannst, dann lohnt es sich, mehr als eines zu kaufen und die extra Kissen einzuschweißen.

Ein Kissen sollte den Raum zwischen deinem Kopf und deinen Schultern füllen, wenn du in deiner gewohnten Schlafposition liegst. Es sollte genügend Unterstützung bieten, sodass dein Rücken in einer Linie mit deinem Kopf und Hals ist. Wenn du normalerweise auf der Seite schläfst, dann benötigst du ein volleres Kissen, als Rücken- oder Bauchschläfer.

Wir wünschen angenehme Träume!

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