Gefährliche Chemikalien in Deos und wie Du Körpergeruch natürlich bekämpfst

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Mit Deo gegen Körpergeruch: Schlau oder gefährlich?

Mit Deo gegen Körpergeruch: Schlau oder gefährlich?

Das warme Wetter ist da und mit der Hitze auch der Schweißgeruch. Deodorant ist ein Produkt, das fast jeder von uns täglich im Namen der Hygiene einsetzt. Worüber wir uns dabei allerdings oft nicht bewusst sind, ist, dass herkömmliche Deo-Produkte oft eine Reihe von potenziell gefährlichen Chemikalien enthalten.

Da wir das Deodorant immerzu auf der Haut haben, verweilen die Chemikalien den lieben langen Tag unter unseren Achseln und werden so ständig von unserem Körper absorbiert. Wer etwas auf seinen Körper hält, sollte sich daher überlegen, ob es nicht eine natürliche Alternative gibt, den lästigen Schweißgeruch zu unterbinden.

Ein großer Prozentsatz von Deodorants und Antitranspirantien enthält eine Form von Aluminium. Aluminiumverbindungen, wie Aluminiumchlorhydrat und Aluminium-Zirkonium, funktionieren, indem sie die Schweißdrüsen blockieren. Allerdings wird das Aluminium auch in die Haut aufgesogen. Dieses Aluminium wird mit neurotoxischen und krebserregenden Eigenschaften in Verbindung gebracht und wirkt sich möglicherweise auch auf den Hormonhaushalt aus.

Einige Deodorants enthalten zusätzlich noch Parabene, Verbindungen, die, wie Aluminum, den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Während einige Unternehmen Parabene inzwischen aus ihren Produkten entfernt haben, sind viele Marken noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen. Eine weitere beliebte Chemikalie in Deodorants ist Triclosan, welches aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften und Konservierungsqualitäten verwendet wird.

Auch Triclosan kann sich negativ auf die Hormonproduktion auswirken und wurde mit dem Anstieg von Antibiotika-resistenten Bakterien und der Verschmutzung von See in Verbindung gebracht. Deswegen ist Triclosan fast nur noch in ausländischen Deos erlaubt.

Antitranspirantien sind oftmals noch schlimmer als normale Deodorants, da sie die Freisetzung von Schweiß verhindern. Schwitzen ist jedoch ein wichtiger Kühl- und Entgiftungsmechanismus des menschlichen Körpers.

Glücklicherweise gibt es in der Natur eine Vielzahl von Alternativen, die deine Achselhöhlen frisch und geruchsfrei halten. Ein solches Juwel ist organisches, extra-natives Kokosöl. Nicht nur, dass dieses Mehrzwecköl antibakterielle, antimykotische und antiseptische Eigenschaften hat, es dient zudem als Feuchtigkeitscreme und ist damit ideal für diejenigen, die ihre Achselhöhlen rasieren und deshalb öfter unter gereizter Haut leiden.

Falls du nicht gerade ein schweres Training vor dir hast oder stundenlang in der Sonne herumliegen wirst, beziehungsweise, wenn du nur ein mildes Deo brauchst, dann kann eine dünne Schicht Kokosöl vollkommen ausreichen. Für zusätzlichen Geruchsschutz kannst du dem Öl ein klein wenig Backpulver zufügen. Dieser natürliche Geruchsneutralisator, der auch deine Küche und dein Bad frisch hält, wirkt wahre Wunder, wenn es um Körpergeruch geht.

Viele ätherische Öle wie Pfefferminz, Wintergrün und Salbei weisen außerdem desodorierende Eigenschaften auf. Diese sollten jedoch nicht direkt auf die empfindliche Achselhaut aufgetragen werden, da sie zu konzentriert sind. Stattdessen kannst du sie mit ein paar Tropfen Kokosöl oder Sheabutter vermischen. Für einen blumigen Geruch kannst du dem Ganzen zusätzlich Lavendelöl zufügen.

Wenn du gerade ein schweißtreibendes Workout hinter dir hast und noch keine Zeit zum Duschen hast, genügt vorerst ein in Hamamelis getränkter Wattebausch. Hamamelis wird aus der Destillation der Rinde/Blätter und /oder Stängel des Hamamelis virginiana Strauches gewonnen und hat eine lange Geschichte, was seine antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften betrifft.

Für ein einfaches Do-It-Yourself Deodorant kannst du einfach eine halbe Tasse Backpulver mit einer halben Tasse Maranta bzw. Pfeilwurz (einem natürlichen Feuchtigkeitsabsorber) oder Maisstärke vermischen. Erhitze eine halbe Tasse Bio- extra natives Kokosöl auf niedriger Stufe im Wasserbad bis es geschmolzen ist. Mische dies zusammen mit den trockenen Zutaten zu einer klebstoffartigen Konsistenz und füge der Mischung zusätzlich etwa 15 Tropfen deines Lieblings- ätherischen Öl’s (oder Öle) bei. Alles gut mischen und in einen Glasbehälter gießen, wo es bei Raumtemperatur abkühlt.

Um dein hausgemachtes Deo zu verwenden, musst du nur eine kleine Menge aus dem Behälter mit den Händen ausschöpfen und es unter die Unterarme reiben. Das Ergebnis? Natürlicher Geruchsschutz ohne aggressive Chemikalien.

 

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