Ezekielbrot – das wohl gesündeste Brot, das du essen kannst

Artikel Quelle: AuthorityNutrition

Ezekielbrot: Die gesunde Alternative zu herkömmlichem Brot

Ezekielbrot mag äußerlich nicht anders als ein herkömmliches Brot aussehen, innerlich sind die Unterschiede allerdings gewaltig.

Das Bewusstsein über die schädlichen Auswirkungen von Weizen hat gerade in den letzten Jahren stark zugenommen. Inzwischen sind deshalb viele Leute auf der Suche nach gesunden Alternativen. Besonders Ezekielbrot ist dabei auf dem Vormarsch.

Was ist Ezekielbrot?

Ezekielbrot unterscheidet sich von herkömmlichem Brot vor allem dadurch, dass es keine Zuckerzusätze enthält. Zudem wird es aus Bio-Keimlingen hergestellt. Dieses Keimverfahren ändert die Nährstoffzusammensetzung der Körner gewaltig.

Im Gegensatz zu den meisten kommerziellen Broten, die in erster Linie aus raffiniertem Weizen oder pulverisiertem Weizenvollkorn bestehen, enthält Ezekielbrot verschiedene Arten von Getreide und Hülsenfrüchten. Nämlich:

  • 4 Arten von Getreide: Weizen, Hirse, Gerste und Dinkel
  • 2 Arten von Hülsenfrüchten: Sojabohnen und Linsen

Kurze Anmerkung an dieser Stelle: Da Ezekielbrot Gluten enthält, ist es nicht für Menschen mit Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit geeignet.

Alle Körner und Hülsenfrüchte werden organisch angebaut und keimen vor der Verarbeitung.

Was passiert beim Keimen?

Auch wenn Getreide wie Weizen und Mais auf den ersten Blick ziemlich langweilig aussieht, so enthalten diese winzigen Samen einen komplexen molekularen Aufbau.

Die enthaltenen Gene, Proteine und Enzyme lassen den winzigen Samen zu einer großen Pflanze heranwachsen. Sobald das Korn die richtigen Signale sendet, beginnt ein komplexer biochemischer Prozess.

Der Samen fängt an zu keimen, durchbricht die Schale und sendet seine Sprossen in die Erde. Mithilfe von ausreichend Wasser und Bodennährstoffen verwandelt sich der winzige Samen schließlich in eine Pflanze.

Bei einem vorgekeimten Samen handelt es sich um Samen, der diesen Vorgang gestartet hat und der irgendwo zwischen Saatgut und vollständiger Pflanze liegt.

Eine Sache, die du dabei beachten musst, ist, dass Saatgut nur in einem entsprechenden Umwelt sprießt.

Es spießt beispielsweise nicht in komplett trockener Erde. Deshalb verfügen Samen über Schutzmechanismen, auch Enzyminhibitoren genannt, die sie am sprießen hindern, bis die Zeit reif ist.

Erst wenn die Enzyminhibitoren deaktiviert werden, indem der Samen die richtigen Signale (vor allen Flüssigkeit und die richtige Temperatur) erhält, fängt die Saat an zu sprießen.

Sind Keimlinge gesünder?

Das Keimen führt zu einer Reihe von biochemischen Reaktionen, deren Vorteile zweifach sind:

  • Keimen erhöht die Menge an gesunden Nährstoffen
  • Keimen reduziert die Menge an schädlichen Anti-Nährstoffen

Auf Seite 2 zeigen wir dir, was Ezekielbrot so gesund macht …

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