Gesunde und ungesunde Fischarten: Welchen Fisch kann man noch essen?

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Lachs Omega-3-Fettsäuren

Fisch enthält wichtiges Protein, Mineralien und Omega-3-Fettsären. Allerdings gibt es ein paar Fischarten, die deutlich gesünder sind als andere und gleichzeitig ein paar Fischarten, die gefährliche Giftstoffe enthalten können.

Ein weiterer Faktor, den du beim Verzehr von Fisch beachten solltest, sind die Auswirkungen auf die Umwelt. Die Umweltauswirkungen des Fischens variieren von Spezies zu Spezies, der verwendeten Fangmethode und den Nachhaltigkeitspraktiken, was Zuchtfische angeht.

Die besten Fischarten für uns Menschen sind ölige Fische, die viel Omega-3-Fettsäuren, einschließlich Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure enthalten. Diese haben sich besonders vorteilhaft für die kardiovaskuläre Gesundheit erwiesen und können das Risiko von Entzündungen verringern.

Omega-3-Fettsäuren können auch die Symptome von Depressionen und rheumatoider Arthrtitis lindern. Zudem fördern sie die Entwicklung des Gehirns, insbesondere bei Babys und Kleinkindern.

Die Wahl der richtigen Fischsorte kann jedoch schwierig sein, da einige Fische mit hohen Omega-3-Gehalt auch viel Quecksilber und andere Verunreinigungen enthalten. Es gibt jede Menge Informationen zu dem Thema, die allerdings leicht verwirrend sein können. Hier deshalb ein einfacher Leitfaden zu den gesündesten und ungesündesten Fischarten.

Beste Wahl

Alaska-Wildlachs

Dieser Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und enthält dabei nur wenig Quecksilber und andere Schadstoffe. Außerdem wird der Fang von Alaska-Wildlachs streng überwacht und die Qualität des Wassers, aus dem die Fische stammen, sorgfältig kontrolliert.

Pazifische Sardellen

Diese kleinen Fische enthalten mehr Omege-3s pro Portion als Lachs und Thunfisch und sind einige der weniger Nahrungsquellen, die viel Vitamin D enthalten. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Größe am unteren Ende der Nahrungskette zu finden, was bedeutet, dass sie keine Zeit haben, Quecksilber anzuhäufen.

Alaska-Heilbutt

Auch dieser Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und wird nachhaltig gefangen. Das Angeln mithilfe von Langleinen bedeutet nur minimale Schäden für den Lebensraum und ein geringes Risiko versehentlich andere Meeresbewohner zu fangen.

Gezüchtete Regenbogenforellen

Wilde Forellen enthalten häufig Verunreinigungen. Zucht-Forellen werden in Süßwasser-Teichen gehalten und sind so vor Verunreinigungen geschützt. Zudem werden Sie Ressourcen-schonend gefüttert und sind reich an Omega-3-Fettsäuren.

Schlechte Wahl

Zuchtlachs

Der auch als Atlantischer Lachs bekannte Zuchtlachs wird oft auf kleinsten Raum gezüchtet, wo sich Parasiten und Krankheiten nur so vermehren. Deshalb werden die Fische mit Antibiotika behandelt.

Außerdem enthält Zuchtlachs polychlorierte Biphenyle, Industriechemikalien, die mit Krebs in Verbindung gebracht wurden und das Fortpflanzungs-, Nerven- und Hormonsystem stören können.

Blauflossenthunfisch

Diese Art von Thunfisch enthält hohe Mengen Quecksilber und gilt außerdem als bedroht, was jeden vom Kauf abschrecken sollte.

Zackenbarsch

Auch dieser große Fisch enthält hohe Quecksilberwerte und ist aufgrund seines kurzen Fortpflanzungszyklus von der Überfischung bedroht.

Chilenischer Seebarsch

Nicht nur, dass diese Fische ungesunde Mengen an Quecksilber enthalten, das Fang-Verfahren führt außerdem oft zu Schäden am Meeresboden und kann Seevögel gefährden, die sich beim Fangen der Barsche verheddern.

Importierte Welse

Ein Großteil importierter Welse stammt aus Vietnam, wo die Fische mit Antibiotika behandelt werden, einschließlich Antibiotika, die bei uns verboten sind. Diese Importe werden oft nicht ordnungsgemäß untersucht, was eine Gefahr für deine Gesundheit bedeutet kann.

Während Fisch lecker und gesund sein kann, solltest du ihn mit Bedacht wählen! Was ist dein Lieblingsfisch?

 

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