3 stinkende Geheimnisse von Lufterfrischern

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Lufterfrischer: "frische Luft" im Namen der Gesundheit

Lufterfrischer: “frische Luft” im Namen der Gesundheit

Es klingelt überraschend an der Tür – du hast noch nicht durchgelüftet oder gerade erst eine Ladung Fisch oder Kohl gekocht – schlicht gesagt, es muffelt einfach in der Wohnung. Du greifst nach dem Lufterfrischer und sprühst ihn auf dem Weg zur Tür in alle Ecken. Aaah, schon besser, oder? Leider nein.

Wir haben sie in unseren Autos, im Büro, zu Hause, in der Werkstatt und überall wo Gerüche verweilen. Wir sprühen und streuen überall “gut riechende” Chemikalien ohne uns deren gesundheitlicher Risiken bewusst zu sein. Produkte, von denen wir denken, dass sie unsere Luft erfrischen, machen diese sogar giftig.

Diese Produkte behaupten, Geruchsmolekühle zu entfernen, welche tatsächlich allerdings nur von dem Chemiecocktail, den du munter um dich herum sprühst und auch noch tief einatmest, maskiert werden. Noch schlimmer, dadurch dass das Haus eine geschlossene Umgebung ist, verweilen die Chemikalien eine lange Zeit.

Lufterfrischer aus dem Supermarkt können eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden auslösen, einschließlich:

  • Kopfschmerzen
  • Brennende Augen
  • Atembeschwerden
  • Hormonstörungen
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • Depression
  • Ohrenschmerzen

Hier 3 stinkende Geheimnisse, die sich in Lufterfrischern verstecken und warum du vorsichtig damit umgehen solltest:

Geheimnis #1: Phthalate

Der Natural Resources Defense Council (NRDC) ist eine international Umweltorganisation, die eine Studie mit dem Titel “Luft reinigen: Versteckte Gefahren von Lufterfrischern“ veröffentlich, in der sie feststellten, dass 86 Prozent von Raum-Lufterfrischern gefährliche Phthalate enthalten.

Diese giftigen Chemikalien werden als Antischaummittel in Aerosolen, Kunststoff Weichmachern und auch im Vinyl von Kinderspielzeugen, Farbe, Pflanzenschutzmitteln, Kosmetika und Parfürm verwendet. Sie werden deshalb in Lufterfrischern verwendet, da sie den Duft länger haltbar machen.

Die NRCD berichtet, dass Phthalate mit Fortpflanzungsproblemen und Störungen des männlichen Sexualhormons Testosteron in Verbindung bebracht werden. Sowohl Tier- als auch Humanstudien zeigen, dass Phthalate den Testosteronspiegel und die Spermienanzahl verringern und Missbildungen an den Genitalien verursachen können. Zudem werden die Toxine auch mit allergischen Symptomen, Astham und Fettleibigkeit bei Kindern in Verbindung gebracht.

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