Musik: Balsam für Seele und Gesundheit

Musik: So viel mehr als nur Zeitvertreib

Musik: So viel mehr als nur Zeitvertreib

Es gibt einen Aspekt in meiner Kindheit, über den ich mich wirklich glücklich schätzen kann. Meine Eltern bestanden darauf, dass ich schon von klein auf ein Instrument lernte. Früher oder später hätte ich mich wahrscheinlich sowieso dazu entschieden. Musik scheint tief in meinem Blut verankert zu sein.

Aber ohne das Drängen meiner Eltern hätte ich definitiv nicht so früh mit dem Musizieren begonnen und wäre bei meinen musikalischen Bemühungen längst nicht so diszipliniert gewesen, wenn ich nicht schon in der Grundschule ausgebildet worden wäre.

Meine Mutter war professionelle Pianistin und Musiklehrerin, weswegen sie es als selbstverständlich ansah, dass jedes Kind ein Instrument lernen sollte. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie sich nie wirklich über die gesundheitlichen Vorteile von Musik im Klaren war.

Untersuchungen über die Wirkung von Musik auf unseren Körper – sowohl das Spielen eines Instruments als auch das Zuhören – haben ergeben, dass diese Art von Aktivität messbare gesundheitliche Vorteile produziert.

Denkhilfe

Wissenschaftler an der Universität von Liverpool konnten bei Menschen, die eine halbe Stunde Musikunterricht nahmen, Veränderungen am Blutfluss zum Gehirn feststellen, nämlich einen vermehrten Blutfluss in der linken Hemisphäre des Gehirns. Dies deutet darauf hin, dass Musik den Teil des Gehirns aktiviert, der auch für Sprache zuständig ist.

Hieraus lässt sich ableiten, dass du mithilfe von Singen und Musizieren auch deine Sprachkenntnisse verbessern kannst.

“Die Bereiche des Gehirns, die Musik und Sprache verarbeiten, werden gemeinsam genutzt und bisherige Forschungen lassen uns vermuten, dass musikalisches Training vermehrt die linke Gehirnhälfte aktiviert”, so Forscherin Amy Spray.

Sport und Musik

Andere Forscher haben herausgefunden, dass Musikhören während des Trainings die Gehirnfunktion deutlich verbessert.

Eine Studie an der Ohio State University nahm den Effekt von Bewegung und Musik auf Patienten mit Herzerkrankungen unter die Lupe. Dabei stellte sich heraus, dass Sport die kognitive Leistungsfähigkeit von Menschen mit koronarer Herzkrankheit verbessert, während die Musik das Hirnleistungsvermögen steigert.

Alle 33 Herz-Kreislauf Patienten der Studie berichteten, sich nach dem Joggen oder Laufen auf dem Laufband besser zu fühlen, egal ob sie dabei Musik hörten oder nicht. Jedoch zeigte ein Wortflüssigkeitstest, dem die Patienten, nachdem sie während dem Training klassische Musik hörten, unterzogen wurden, dass sich ihre Leistungsfähigkeit mehr als verdoppelte.

Sport scheint zu positiven Veränderungen im Nervensystem zu führen und diese Veränderungen können einen direkten Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten haben. Das gleichzeitige Hören von Musik kann die kognitive Funktion durch verschiedene Pfade im Gehirn weiterhin beeinflussen. Die Kombination von Musik und Sport stimuliert die kognitive Erregung und führt zu organisierteren kognitiven Ausgaben.

Musikalische Vorteile

Auch wenn du selbst kein Instrument spielst, kannst du dennoch von den gesundheitlichen Vorteilen von Musik für Körper und Gehirn profitieren. Mitsingen tut nicht weh, probier es selbst!

Weitere interessante Untersuchungen:

Musikalisches Training hält das Gehirn jung. Eine Studie an der Northwestern Universität hat gezeigt, dass Menschen, die schon früh mit dem musikalischen Training begonnen, später besser bei Gehirntests abschlossen. Das gilt sogar, wenn du seit deiner Kindheit nur wenig musiziert hast.

Lieblingsmusik kann deinen Blutdruck senken. Forschungen an der New Westminster Universität in Kanada haben ergeben, dass sich bei Herz-Patienten, die ihre Lieblingsmusik hörten, die Blutgefäße nachweislich entspannten und danach effizienter funktionierten.

Religiöse Musik: Wissenschaftler an der Universität von Texas fanden heraus, dass ältere Erwachsene, die religiöse Musik hörten, über mehr Lebenszufriedenheit und weniger Angstzustände berichteten.

Musik am Morgen

Vor Jahren, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, haben mich die Radio-Sprecher, denen mein Vater jeden Morgen beim Lesen der Zeitung lauschte, unglaublich irritiert. Ich kann immer noch die blecherne Stimme hören, mit welcher der Radio-DJ das Wetter und den Verkehr verkündete.

Heute sind das letzte, was ich, wenn ich mich für die Arbeit fertigmache, hören will, die Nachrichten. Stattdessen höre ich Musik. Und auch wenn Forscher nicht bestätigt hätten, dass Musik Balsam für Seele und Gesundheit ist, würde ich trotzdem nicht auf mein morgendliches Kopfnicken zu Gute-Laune-Songs verzichten!

 

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