Sushi: gesund oder ungesund?

Artikel Quelle: AuthorityNutrition

Sushi

Sushi gilt allgemein als nahrhaft, gesund und reich an Omega-3-Fettsäuren. Aber sind die japanischen Röllchen wirklich so gesund? Genau dem gehen wir heute auf den Grund.

Die 5 häufigsten Sushi-Arten

Hoso-Maki: Eine dünne Nori-Blatt-Rolle mit Reis und nur einer Art von Füllung wie Avocado oder Gurke.

Futo-Maki: Eine dickere Rolle, die in der Regel eine Kombination aus Reis und verschiedenen Füllungen enthält.

Ura-Maki: Auch California Roll genannt ist eine Rolle bei der die Algen innen und der Reis außen ist.

Temaki: Eine kegelförmige, innen gefüllt Rolle.

Nigiri: Zu Röllchen geformter Reis, der mit rohem Fisch abgedeckt wird.

Nährstoffreiche Zutaten:

  • Fisch – ist eine tolle Protein- und Jodquelle und enthält außerdem natürliches Vitamin D.
  • Wasabi – wird gerne mit Sushi serviert, kann aber nur in kleinen Mengen gegessen werden, da es sehr scharf ist. Wasabi ist reich an Beta-Karotin, Glucosinalaten und Isothiocyanaten. Diese Verbindungen wirken antibakteriell und entzündungshemmend.
  • Seetang – Sushi enthält meist getrocknete Nori-Algen, die viele Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Natrium, Jod, Thiamin und Vitamin A, C und E enthalten. 44% des Trockengewichts von Nori ist Protein.  Du musst allerdings schon einige Röllchen verdrücken, um genug Algen zu dir zu nehmen.
  • Ingwer – Sushi wird gerne mit Ingwer serviert, der eine tolle Kalium, Magnesium, Kupfer und Mangan-Quelle ist und vor Bakterien und Viren schützt.

Raffinierte Kohlenhydrate und niedriger Ballaststoffgehalt

Die Hauptzutat von Sushi ist weißer Reis, der fast keine Fasern, Vitamine und Mineralien mehr enthält.

Außerdem wird der Sushi-Reis oft mit Zucker hergestellt, das bedeutet dass die Kohlenhydrate im Verdauungssystem schnell abgebaut werden. Dies lässt deinen Blutzucker und Insulinspiegel in die höhe schnellen.

Frage nach Sushi mit braunem Reis und mehr Gemüse, um Blutzuckerspitzen zu vermeiden.

Niedriger Protein- und hoher Fettgehalt

Sushi wird gerne als Diät-freundlich bezeichnet. Allerdings werden viele Arten mit fetthaltigen Saucen und Tempura hergestellt, was die Kalorienzahl stark in die Höhe treibt.

Ein Stück Sushi enthält außerdem nur sehr wenig Fisch oder Gemüse und kann Hunger aufgrund des Protein- und Ballaststoffmangels so nicht effektiv reduzieren.

Um wirklich satt zu werden, solltest du Edamame-Bohnen oder einen Wakame-Salat dazu essen.

Hoher Salzgehalt

Zunächst wird der Reis in Salzwasser gekocht. Dann werden der geräucherte Fisch und das eingelegte Gemüse kräftig gesalzen. Schließlich wird noch mit Sojasauce gewürzt, die bekanntlich viel Salz enthält.

Wenn du den Salzkonsum reduzieren möchtest, spare dir die Sojasauce und Sorten von Sushi mit geräuchertem Fisch wie Makrele oder Lachs.

Kontamination mit Bakterien und Parasiten

Das Essen von rohem Fisch kann bekanntlich ein Infektionsrisiko mit sich ziehen.

Achte deshalb darauf, Sushi nur in renommierten Restaurants zu essen, in denen Lebensmittelsicherheit groß geschrieben wird. Um ganz sicher zu gehen solltest du vegetarische Röllchen oder nur solche mit gekochtem Fisch bestellen.

Quecksilber und andere Toxine

Fische können aufgrund von Meeresverschmutzungen viele Giftstoffe enthalten. Das bekannteste Toxin ist Quecksilber.

Besonders Thunfisch, Schwertfisch, Makrele, Marlin und Hai sind bekannt dafür, viel Quecksilber zu enthalten. Lachs, Aal, Seeigel, Forelle und Tintenfisch gehören dagegen zu den sichereren Sorten.

Wie sieht gesundes Sushi aus?

  1. Halte dich an Sushi mit braunem Reis.
  2. Bestelle Temaki, die grundsätzlich weniger Reis enthalten.
  3. Bestelle um satt zu werden einen Salat, Sashimi oder Edamame.
  4. Vermeide Sushi mit Frischkäse oder Tempura und bestellt lieber extra Gemüse.
  5. Vermeide Sojasauce.
  6. Vermeide salzig geräucherten Fisch oder Fischarten mit hohem Quecksilber-Risiko.
  7. Bestelle nur bei namhaften Restaurants.

Welches Sushi isst du am liebsten?

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