Trockenobst: gesund oder nicht?

Artikel Quelle: AuthorityNutrition

Trockenobst: Freund oder Feind?

Trockenobst: Freund oder Feind?

Die Informationen über Trockenobst sind sehr widersprüchlich.

Einige sagen, dass es ein nahrhafter, gesunder Snack ist, während andere behaupten, dass es auch nicht besser als Süßigkeiten ist.

Deshalb klären wir heute ein für alle Mal die Frage, ob Trockenobst nun gesund oder ungesund ist.

Doch zuerst…

Was genau ist Trockenobst?

Trockenobst ist Obst, dessen Wassergehalt zum Großteil durch ein Trocknungsverfahren entzogen wurde. Die Frucht selbst schrumpft während diesem Prozess.

Die häufigste Art von Trockenobst sind Rosinen, gefolgt von Datteln, Pflaumen, Feigen und Aprikosen.

Andere Obstsorten werden gerne auch zusätzlich zum Trocknen kandiert (mit Zucker überzogen). Dazu gehören Mangos, Ananas, Bananen und Äpfel.

Trockenobst hält sich um einiges länger als frisches Obst und ist vor allem unterwegs ein praktischer Snack.

Trockenobst steckt voller Mikronährstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien

Trockenobst ist sehr nahrhaft.

Ein Stück getrocknetes Obst enthält etwa die gleiche Menge an Nährstoffen wie frisches Obst, aber in einem viel kleineren Kraftpaket.

Daher kann eine Portion Trockenobst einen großen Prozentsatz der empfohlenen Tagesdosis an Vitaminen und Mineralstoffen abdecken.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Beispielsweise wird der Vitamin-C-Gehalt wesentlich reduziert, wenn die Frucht getrocknet wird.

Gesundheitliche Auswirkungen von Trockenobst

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die Trockenobst essen tendenziell weniger wiegen und mehr Nährstoffe zu sich nehmen. Allerdings waren diese Studien nur von beobachtender Natur, weshalb nicht bewiesen ist, dass das Trockenobst für die Verbesserung verantwortlich ist. Weitere Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Trockenobst stehen noch aus.

Trockenobst ist reich an natürlichem Zucker – und Kalorien

Obst enthält generell viel natürlichen Zucker. Dadurch, dass Trockenobst kleiner als frisches Obst ist und wir dementsprechend mehr davon essen, nehmen wir mehr Zucker und Kalorien auf.

Hier ein paar Beispiele für den natürlichen Zuckergehalt von getrocknetem Obst:

Rosinen: 59%.
Datteln: 64-66%.
Pflaumen: 38%.
Aprikosen: 53%.
Feigen: 48%.

20 bis 51% dieses Zuckergehalts ist Fructose. Zu viel Fructose kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen.

30 Gramm Rosinen enthalten 84 Kalorien, fast ausschließlich aus Zucker. Da sie so süß und lecker schmecken, ist es einfach in kürzester Zeit große Mengen zu essen.

Vermeide kandiertes Trockenobst

Um getrocknetes Obst noch attraktiver zu machen, wird es vor dem Trocknen oft mit Zuckerzusätzen oder Sirup versüßt. Dieses kandierte Obst hat gleich mehrere schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit, unter anderem ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten und Krebs. Achte immer auf die Inhaltsstoffe und Nährwertangaben, um sicherzugehen, dass dein Trockenobst keine Zuckerzusätze enthält.

Vorsicht vor Sulfiten

Einige Hersteller fügen beim Trockenvorgang auch Konservierungsmittel in Form von Sulfiten bei. Diese lassen das Trockenobst attraktiver wirken, weil sie Verfärbungen verhindern. Dies betrifft vor allem buntes Obst wie Aprikosen und Rosinen.

Einige Personen können mit Magenkrämpfen, Hautausschlägen und Asthma-Attacken auf Sulfite reagieren. Um Sulfite zu vermeiden, wähle bräunlich oder gräulich aussehendes Trockenobst.

Fazit

Wie die meisten Lebensmittel gibt es auch bei Trockenfrüchten gute und schlechte Aspekte.

Trockenobst kann deine Ballaststoff- und Nährtstoffaufnahme steigern und deinen Körper mit Antioxidantien versorgen. Der hohe Zucker- und Kaloriengehalt kann jedoch Probleme verursachen, wenn du zu viel davon isst. Aus diesem Grund sollte Trockenobst immer nur in sehr kleinen Mengen gegessen werden, sprich keine große Hand voll.

Trockenobst ist bei weitem nicht perfekt, aber es ist sicherlich gesünder und nahrhafter als eine Packung Chips oder andere verarbeitete Junk-Lebensmittel.

 

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