Wie sich ständiger Stress auf deine Gesundheit auswirkt

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Stress: Wenn Dauerbelastung krank macht

Stress: Wenn Dauerbelastung krank macht

Wir haben alle schon gehört, dass ständiger Stress schlecht für uns ist, sind uns aber nicht bewusst, wie Stress tatsächlich unsere Gesundheit beeinträchtigt. Erfolgt der Stress in kurzen, funktionalen Ausbrüchen, wie es biologisch gedacht war – dann kann er uns dabei helfen in einer Notfallsituation mit erhöhter Wachsamkeit aus der Klemme zu kommen.

Hält das Stressgefühl jedoch länger an, und hat der Körper dabei keine Gelegenheit sich zu entspannen, kann dies zu systemübergreifender Verwirrung im Körper führen. Der Hauptgrund dafür ist, dass chronischer Stress zu chronischen Entzündungen führt, welche heutzutage als Grundfaktor für viele Krankheiten erkannt werden.

Hier ein Blick darauf, wie chronischer Stress sich auf lebenswichtige Körpersysteme auswirkt.

Immunsystem

Wenn wir gestresst sind, steigt unser Cortisolspiegel an. Cortisol ist auch als Stresshormon bekannt. Ist der Cortisonspiegel erhöht, signalisiert er dem Immunsystem, sich vorrübergehen abzuschalten. Ist unser Immunsystem für einen längeren Zeitraum abgeschaltet, dann ist der Körper anfälliger für Infektionen. Stress führt dazu, dass unser Immunsystem weniger “Killer” Zellen zur Verfügung hat, die eindringende Krankheitserreger bekämpfen könnten.

Herz-Kreislauf-System

Im Angesicht einer stressigen Situation, erhöht sich unser Herzschlag und unsere Muskeln spannen sich an. Während dies kurzfristig keine Probleme verursacht (es sei denn, du leidest unter einer Herzkrankheit oder einer bestimmten medizinischen Erkrankung), kann es, wenn es zu einer chronischen Reaktion wird, zu erhöhtem Blutdruck führen. Die Entzündung, die Hand in Hand mit Stress geht, erhöht gleichzeitig auch das Risiko für Herzinfarkte, Herzerkrankungen und Schlaganfälle.

Darüber hinaus suchen viele Menschen, die chronisch gestresst sind, nach äußeren Reizen, um den Stress abzubauen, die kann Verhaltensweisen wie das Naschen von Junk Food, übermäßigen Alkoholkonsum oder Rauchen zur Folge haben. Diese schädlichen Gewohnheiten erhöhen das Risiko von schweren gesundheitlichen Problemen, darunter Herz-Kreislauf-Problemen noch weiter.

Verdauungssystem

Viele Menschen beklagen bei Stress Übelkeit oder Magenbeschwerden. Wird der Stress zum chronischen Zustand, können auch diese Symptome chronisch werden, was wiederum die Ernährungsgewohnheiten auf den Kopf stellen kann. Manche Menschen essen unter Stress übermäßig viel, während andere zu wenig essen. Chronischer Stress kann auch den Stoffwechsel schwächen, was dich möglicherweise anfälliger für Gewichtszunahme macht.

Des Weiteren kann Stress zu Darmbeschwerden, wie Verstopfung oder Durchfall führen. In Fällen, in denen Stress deine Esssgewohnheiten drastisch verändert, kann es auch zu Sodbrennen oder saurem Reflux führen. Auf längere Sicht kann Stress zu Magengeschwüren und Reizdarm-Syndrom führen.

Nervensystem

Das Nervensystem ist aufgrund seiner Rolle im menschlichen Körper besonders anfällig gegenüber Stress. Chronischer Stress kann zu allen möglichen psychischen Störungen, einschließlich Angst, Depression und Schlaflosigkeit führen. Wir alle wissen, wie wichtig guter Schlaf für unsere Gesundheit ist; wenn du aufgrund des Stresses nicht schlafen kannst, erhöhst du dein Risiko für viele chronische Krankheiten.

Hinzu kommt, dass Stress zu einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen führt, d.h. es wird dir schwerfallen, dich zu konzentrieren oder klar zu denken, wenn du unter Stress stehst.

Atmungssystem

Auf kurze Sicht kann Stress zu einer flachen, schnellen Atmung und sogar Hyperventilation führen. Wird dies chronisch, so kann Stress auch Panikattacken oder Asthmaanfälle verursachen. Wenn du unter einer vorhandenen Lungenkrankheit leidest, kann der Effekt von Stress besonders gefährlich für dich sein.

Die Quintessenz ist, dass Stressbewältigung absolut notwendig für das Funktionieren deines gesamten Körpers ist, hierzu zählt auch die geistige und emotionale Gesundheit. Meditation – sogar fünf Minuten pro Tag – kann bei vielen Menschen Wunder bewirken, denn sie hilft dabei, die Sorgen der Vergangenheit oder Zukunft hinter sich zu lassen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren

Auch Sport ist ein idealer Stress-Buster. Beim Trainieren setzt dein Körper eine Flut von Wohlfühl-Chemikalien frei, die deine Stimmung steigern und gleichzeitig entspannend wirken. Zudem macht Sport müde und sorgt somit dafür, dass du besser schläfst, was sich zudem positiv auf den Stressabbau auswirkt.

Wenn du dich ständig gestresst fühlst und nichts zu helfen scheint, wird es Zeit, dass du dir professionelle Hilfe in Form eines Beraters suchst, jemanden dem du vertrauen kannst, sodass du die Hand von der Panik-Taste nehmen und dein Leben endlich in vollen Zügen genießen kannst.

 

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