Der echte Grund, warum du stinkst

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Körpergeruch

Körpergeruch kann peinlich sein. Leider gehen viele das Problem komplett falsch an und schrubben was das Zeug hält mit irgendwelchen antibakteriellen Seifen oder sprühen sich mit einer Parfümwolke ein.

Während eine angemessene Körperhygiene wichtig für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden (sowie das deiner Mitmenschen) ist, kann die Anwendung von stark kommerziellen Produkten gegen Körpergeruch das Problem tatsächlich verschlimmern.

Es ist wichtig, die Ursache des Körpergeruchs zu identifizieren. Einige häufige Ursachen sind Stress, Krankheit und der Verzehr bestimmter Lebensmittel.

Zunächst möchten wir aber kurz darauf eingehen, woher der Schweiß überhaupt kommt.

Regulärer Schweiß wird aus den exokrinen Drüsen ausgeschüttet, die sich am ganzen Körper befinden. Wenn die Temperaturen steigen oder du dich körperlich anstrengst, steigt deine Körpertemperatur. Hierdurch werden die exokrinen Drüsen angeregt, Schweiß – der zum größten Teil aus Wasser und Salz besteht – auszuschütten. Diese Art von Schweiß ist nahezu geruchlos und ist ein einfacher Abkühlungs-Mechanismus des Körpers.

Der Schweiß, der einen unangenehmen Geruch hinterlässt, ist eine andere Art von Schweiß. Er stammt aus den apokrinen Drüsen, in der Nähe von Haarfollikeln. Diese Drüsen sind besonders in behaarten Bereichen wie den Achselhöhlen und der Leistenregion vertreten. Diese Art von Schweiß ist im wesentlichen ein Signalisierungsmechanismus, der kommuniziert, in welchem Zustand sich der Körper befindet. Im Fall von Hormonstörungen, Angst oder Stress , sondern die Drüsen Flüssigkeit bestehend aus Wasser, Proteinen, Fettsäuren und anderen Substanzen in die Haarfollikel ab. Diese chemische Mischung wird dann durch Bakterien abgebaut, die auf der Oberfläche der Haut leben.

Dieser Abbauprozess und der daraus resultierende Anstieg von Bakterien führt zu Körpergeruch. Der Geruch variiert, je nach der Biochemie deines Körpers. Ein mögliches Ausscheidungsprodukt ist Propionsäure, die säuerlich, wie Essig riecht. Ein anderes ist Isovaleriansäure, die dem Geruch von Käse ähnelt.

Hier ein paar Faktoren, die den chemischen Schweiß-Cocktail beeinflussen können:

Hautbakterien

Auf unserer Haut leben Milliarden von Bakterien. Es kann gruselig sein, darüber nachzudenken, aber ohne diese kleinen Lebewesen würden wir nicht überleben können.

Bestimmte Stämme von Bakterien können vermehrt zu Körpergeruch beitragen. Einer der schlimmsten Übeltäter ist Mircococcus sedentarius, der schwitzige Umgebungen liebt. Das Tragen von nicht-atmungsaktiven Kleidern oder Schuhen begünstigt das Wachstum dieser Bakterien.

Genetische Faktoren

Unsere Gene spielen auch eine Rolle bei der Produktion von Körpergerüchen. Etwa 10 bis 15 Prozent aller Menschen sind aus genetischen Gründen zu einer erhöhten Schweißproduktion und mehr Geruchst-verursachenden Bakterien veranlagt. Eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu abnormalem Körpergeruch führt, ist Trimethylaminurie, von der etwa 1 von 200.000 Menschen betroffen ist. Die Betroffenen leide nunter stark unangenehmen Körpergeruch, der manchmal wie Fisch oder Ammoniak riecht. Der Zustand schwankt mit dem Horminspiegel und kann durch Nahrungsergänzungsmittel minimiert werden.

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