10 Fakten, die jede Frau über die Antibabypille wissen sollte

Artikel Quelle: TheAlternativeDaily.com

Antibabypille: Chemiecocktail zur bequemen Verhütung

Antibabypille: Chemiecocktail zur bequemen Verhütung

Wenn du das Wort “Verhütung” hörst, welches Verhütungsmittel kommt dir dann zuerst in den Sinn? Die meisten werden jetzt “die Pille” schreien. Die Antibabypille ist das am weiten verbreitetste Verhütungsmittel in unserer Gesellschaft. Achtzig Prozent der Frauen haben oder werden im Laufe ihres Lebens die Pille ausprobieren.

Viele Mädchen und Frauen verlassen die Arztpraxis bzw. Apotheke mit einem kleinen Päckchen Pillen, die längst nicht nur verschrieben werden, um Schwangerschaften zu verhindern, sondern unter anderem auch zur Behandlung von Akne, Migräne, PCOS, Endometriose oder unregelmäßigen Perioden.

Dadurch, dass die Pille fast wie Süßigkeiten ausgeteilt wird, machen sich die meisten Frauen keine großen Gedanken über die Einnahme. Die Pille gilt als ‘normal', weswegen wir sie als sicher ansehen. Aber ist das wirklich der Fall?

In Wahrheit gibt es viele potentielle Risiken und Gefahren, von denen einige sogar deutlich auf der Packung vermerkt und von der Schulmedizin anerkannt sind. Andere Nebenwirkungen sind heimtückischer.

Die allgemeine Bereitschaft die Pille zu nehmen scheint von mehreren Faktoren abzustammen: Zum einen sind Ärzte, Gynäkologen und andere medizinische Fachkräfte oft sehr gewillt, die Pille zu verschreiben. Zum anderen machen sich viele Frauen Sorgen über eine ungewollte Schwangerschaft und wünschen sich eine zuverlässige Verhütungsmethode mit minimalen Unannehmlichkeiten. Drittens denken wir oft nicht über Langzeitschäden nach, welche die täglich Einnahme synthetischer Hormone mit sich bringen kann.

Wenn du dich gesund ernährst und auf deinen Körper achtest, solltest du dir auch was die Verhütung angeht bestimmte Gedanken machen.

Hier deshalb 10 Fakten zur Pille, die dir dabei helfen sollen, die richtige Entscheidung in Sachen Verhütung zu treffen:

1. Bluthochdruck und Blutgerinnsel Risiken

Die Pille erhöht den Blutdruck und auch das Blutgerinnsel Risiko. Schon ein geringfügig erhöhter Blutdruck kann dein Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle erhöhen.

Dieses Risiko ist besonders relevant für Frauen, die rauchen. Blutgerinnsel können Frauen jeden Alters betreffen und können innerhalb von nur ein paar Monaten eine gefährliche Größe annehmen.

An dieser Stelle ist auch anzumerken, dass neuere Versionen der Pille das Blutgerinnsel-Risiko mehr als verdoppelt haben. Vor ein paar Jahren hatten Frauen, die die Pille nahmen ein drei Mal höheres Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln, als Frauen die nicht mit der Pille verhüteten. Heute ist das Risiko sechs Mal so hoch.

2. Die Pille und Krebs

Moment, soll die Pille nicht das Risiko für bestimmte Krebsarten senken? Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass hormonelle Verhütungsmittel das Risiko für Eierstockkrebs, Endometriumkarzino und Gebärmutterkrebs mindern. Allerdings steigt die Brustkrebsgefahr dafür deutlich an (10-30 Prozent). Auch das Gebärmutterhalskrebs Risiko ist bei Patienten, die mit der Pille verhüten erhöht.

Gerade Frauen, welche die Pille länger als fünf Jahre nehmen haben ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs, da der Östrogenspiegel somit konstant erhöhrt ist, was zu Entzündungen im Körper führt, für welche der Muttermund wiederum besonders anfällig ist.

Studien zeigen, dass das erhöhte Risiko für Blutgerinnsel und Brustkrebs sich erst 10 Jahre nach Absetzen der Antibabypille wieder normalisiert.

3. Stimmungsschwankungen

Eine Reihe von Studien fanden einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von oralen Verhütungsmitteln und Depressionen. Dafür verantwortlich ist das synthetische Progesteron, das bei empfindlichen Menschen emotionale Veränderungen hervorruft. Daher ist es gut, wenn du zu Beginn ein Stimmungs-Tagebuch führst, um mögliche negative Veränderungen zu dokumentieren.

4. Verändertes Darm-Mikobiom

Hast du gewusst, dass die Pille deine Darmbakterien verändert? Dies ist eine relativ neue Entdeckung, obwohl Studien schon länger darauf hindeuten. Die regelmäßige Einnahme der Pille über einen längeren Zeitraum macht Frauen anfälliger für Candida-Hefeinfektionen. Falls du zusätzlich noch regelmäßig Antibiotika einnimmst, ist dein Risiko fast doppelt so hoch.

Die Antibabypille kann aber auch zu Vitamin- und Nährstoffmängeln führen, was auch mit dem veränderten Darm-Mikrobiom in Verbindung steht. Bestimmte Bakterien in unserem Darm spielen eine Schlüsselrolle bei der Aufnahme bestimmter Nährstoffe wie Zink, Vitamin B2, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin B12, Magnesium, Selen und Vitamin C. Wenn du die Pille also über einen längeren Zeitraum nimmst, kann es sein, dass dein Körper die genannten Nährstoffe und Vitamine nicht mehr so effizient auffnehmen kann.

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